Kolumba-Museum lohnt einen Besuch

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Köln. „Kolumba“ ist das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, das 1853 als Diözesanmuseum Köln gegründet wurde. Zweitausend Jahre abendländischer Kultur sind in einem Haus zu erleben. In der Kunst mit Werken der Spätantike bis zur Gegenwart. In der Architektur im Zusammenwirken der Kriegsruine der spätgotischen Kirche St. Kolumba, der Kapelle »Madonna in den Trümmern« (1950), der einzigartigen archäologischen Ausgrabung (1973-1976) und dem Neubau nach dem Entwurf des Schweizers Peter Zumthor. Kolumba wird kuratiert von Stefan Kraus, Ulrike Surmann, Marc Steinmann und Barbara von Flüe.

DSC064761853 wurde das Museum vom Christlichen Kunstverein (Gebrüder Baudri) als »Erzbischöfliches Diözesanmuseum« gegründet. Ein Jahr später fand die erste Ausstellung im Gürzenich statt. 1860 erhielt das Museum ein eigenes Haus mit Thomaskapelle (am heutigen Roncalliplatz). Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Museum zerstört. Zum Glück war die Sammlung rechtzeitig ausgelagert worden. Erst 1972 wurde das Museum wieder eröffnet. Ende der 1980er Jahre übernahm das Erzbistum Köln die Trägerschaft. Joachim Kardinal Meisner initiiert die Neukonzeption. Beginnend mit einem Pontifikalamt in Kölner Dom konnte der Neubau am 14. September 2007 feierlich eingeweiht werden.

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Fotos: Michael Baaske

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