Kolpingsfamilie sammelt Handys und Schuhe

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Lintorf. Beim Dorffest am 1. und 2. September sammelt die Lintorfer Kolpingsfamilie auf ihrem Stand wieder gebrauchte Handys. Daneben sammelt die Kolpingsfamilie wie in den vergangenen Jahren gebrauchte Schuhe zugunsten der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung. Der Stand der Kolpingsfamilie steht auf der Krummenweger Straße.

Geschätzte 124 Millionen Handys liegen ungenutzt in deutschen Schubladen und mit ihnen wertvolle Mineralien und Metalle wie Gold, Kupfer und Coltan, deren Abbau im Kongo mit krassen Menschenrechtsverletzungen verbunden ist. Auch aus Gründen der Nachhaltigkeit ist es sinnvoll, Althandys wiederzuverwerten. Mit der Spende eines alten Gerätes werden auch Projekte des Hilfswerkes Missio zur Trauma-Bewältigung im Kongo sowie des Kolpingwerks Deutschland zur Bewusstseinsbildung für die Bekämpfung von Fluchtursachen unterstützt.

Der Missio-Partner „mobile box“ recycelt die in den Alt-Handys enthaltenen wertvollen Rohstoffe, bereitet noch nutzbare Geräte zur Wiederverwendung auf. Vor der Handyspende solle alle SIM- und Speicherkarten entfernt werden.

Daneben sammelt die Lintorfer Kolpingfamilie wie in den vergangenen Jahren auf dem Handwerkermarkt wieder gebrauchte Schuhe zugunsten der Internationalen Adolph-Kolping-Stiftung.

Der Verbandsgründer Adolph Kolping war selber Schuhmachergeselle, bevor er sich als Theologe und Publizist um die prekäre Situation der Handwerksgesellen seiner Zeit kümmerte.

Neben einem Schuhputz-Stuhl, der die Beziehung zum Handwerk symbolisiert, bietet die Kolpingsfamilie den Besuchern wieder die beliebten selbstgebrannten Mandeln und frisch gebackene Waffeln an. Der Erlös aus dem Verkauf fließt in soziale Projekte. Im vergangenen Jahr waren dies das Projekt Blumenberg der Kolping-Diözesanjugend, die Initiative „Vergessene Kinder“ in Rumänien, die Don-Bosco-Stiftung für Jugendliche in Jünkerath, „Das Dorf“ der Fliedner-Stiftung in Mülheim und die Hospizbewegung Ratingen.

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