Knieprothese – viel mehr als ein Scharnier

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Ratingen. „Die Knieprothese – viel mehr als nur ein Scharnier“ heißt der Patientenvortrag von Arik Drebes (Foto) am Mittwoch, 26. September, in der Fachklinik 360°, Rosenstraße 2, bei dem er über die minimalinvasive Kniegelenkoperation und die Einsatzmöglichkeiten von Knieprothesen spricht. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr, um eine Anmeldung bis zum 26. September, 12 Uhr, wird gebeten, veranstaltungen@med360grad.de oder Telefon 0234/3256 506.

Der Einsatz einer Prothese ist zumeist der letzte Ausweg, wenn der Verschleiß im Knie extrem weit fortgeschritten ist und konservative Maßnahmen wie die Physiotherapie oder Schmerzmittel nicht mehr helfen. Mit einem künstlichen Gelenk können die Patienten meistens wieder schmerzfrei gehen und moderat Sport treiben. Immerhin mehr als 180 000 künstliche Kniegelenke werden in Deutschland jedes Jahr eingesetzt – das Thema ist derzeit von großem Interesse.

Drebes setzt seinen Schwerpunkt in der Fachklinik 360° in der minimalinvasiven Endoprothetik, also in der schonenden Methode beim Einsetzen des künstlichen Gelenkersatzes „Wichtig ist, dass der Patient möglichst schnell wieder schmerzfrei in die Bewegung kommt“, sagt der Mediziner. Bei der minimalinvasiven Endoprothetik werden die Muskeln nur beiseite gedrückt und nicht, wie bei anderen Verfahren, durchtrennt oder abgelöst. Die Muskulatur bleibt deshalb weitgehend unbeschädigt, die Patienten werden bei der Operation weniger belastet. „Der Patient kann direkt nach der Operation voll belastet werden, die Physiotherapie startet ab dem ersten Tag nach der Operation“, beschreibt Drebes die Abläufe.

Inwieweit ein künstlicher Gelenkersatz dem einzelnen Patienten hilft, hängt von seiner individuellen Situation ab. „Das oberste Kriterium unserer Arbeit ist, dass der Patient von seinen Schmerzen befreit wird“, sagt Drebes, „und einen möglichst großen Teil seiner früheren Mobilität zurückgewinnt.“

Foto: privat

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