Klimabeirat spricht über Klimawandel

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Ratingen. Der Klimabeirat der Stadt Ratingen lädt zu seiner nächsten Sitzung am Donnerstag, 31. März, 19 Uhr im großen Saal der Stadthalle, Schützenstraße 1, ein. Die Sitzung ist öffentlich.

Als Referentinnen für die Sitzung sind Judith Schröder vom Universitätsklinikum Essen und Lilia Martens von der Stadt Ratingen eingeladen. Schröder geht es in ihrem Vortrag um die Frage „Klimawandel und Gesundheit – Was bedeutet das für meine Stadt?“

Die Frage nach dem klimagerechten Umbau unserer Gesellschaft zählt zu den Megatrends des 21. Jahrhunderts. Bereits spürbare Veränderungsprozesse des Erdklimas sind die Zunahme sommerlicher Trocken- und Hitzeperioden, Extremwetterereignisse sowie sich insgesamt ändernde Temperatur- und Niederschlagsverteilungen. Diese Veränderungen wirken direkt und indirekt auf die menschliche Gesundheit ein. Zu den offensichtlichsten klimawandelbedingten Gesundheitsrisiken in der Stadt gehören Hitzebelastung und daraus resultierender Hitzestress. Die aktuelle und künftige Lebensqualität der Bewohner einer Stadt hängt wesentlich von der Gestaltung des unmittelbaren Lebensumfeldes ab: Der Qualität von Erholungsräumen, Zugang zu Stadtgrün/-blau, Wohnqualität und Arbeitsbedingungen sind nur einige wenige Beispiele.

Im zweiten Fachvortrag wird Lilia Martens den Jahresbericht Klimaschutzmanagement 2021 vorstellen und einen Ausblick auf die Projektplanung des kommunalen Klimaschutzes für 2022 geben.

Anschließend wird Jürgen Lindemann über die geplante zukünftige Arbeit des Klimabeirates berichten.

Für die Veranstaltung gilt die 3G-Regel. Der Einlass zur Veranstaltung ist nur für immunisierte oder getestete Personen gestattet. Alle Teilnehmer müssen am Eingang zur Stadthalle einen Immunisierungsnachweis (Impfnachweis oder Genesungsnachweis) oder ein negatives Testergebnis (nicht älter als 48 Stunden) vorzeigen.