Klavierkonzert mit Knut Hanßen im Schloss Borbeck

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Essen. Knut Hanßen spielt in der erfolgreichen Reihe Best of NRW am Freitag, 7. Februar, um 19 Uhr im Residenzsaal Schloss Borbeck. Auf dem Programm des Pianisten stehen Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven und Modest Mussorgsky. Der Eintritt kostet 17 Euro, ermäßigt 14 Euro.

Nach der Partita Nr. 1 B-Dur aus der Sammlung von Klavierübungen des Barockmeisters Johann Sebastian Bach, folgt die Sonate Nr. 31 As-Dur op. 110, die als eine der ungewöhnlichsten Sonaten Ludwig van Beethovens gilt. Der Komponist schrieb sie 1822 in verzweifelter Stimmung, da er nicht nur an seiner Gehörlosigkeit litt, sondern auch an diversen anderen Krankheiten. Nach der Pause gehört der zweite Teil des Programms ganz und gar den Bildern einer Ausstellung des russischen Komponisten Modest Mussorgsky. Neben der Oper Boris Godunow ist der Klavierzyklus Bilder einer Ausstellung das populärste Werk des Komponisten, allerdings für die Mehrheit des Publikums eher in der berühmten orchestralen Bearbeitung von Maurice Ravel von 1922.

Der 1992 in Köln geborene Pianist Knut Hanßen wird wegen seines wachen Spiels gepaart mit klarer Authentizität weithin geschätzt. Seine Ausbildung erhielt er bei Sheila Arnold bis zum Abschluss „Konzertexamen“ mit Auszeichnung als auch bei Wolfram Schmitt-Leonardy im weiterbildenden Zertifikatsstudium Meisterklasse. Weiterhin absolvierte er ein Studium für Orchesterdirigieren bei Marcus Bosch, Alexander Liebreich und Bruno Weil.

Foto: privat

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