Klaus Zurlo und Marc Real begeistern für neue Quecke

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Lintorf. Klaus Zurlo (Foto) erzählt gestenreich, wie er seinen ersten Artikel für die Quecke schreibt. Auf Platt berichtet Marc Real (21 Jahre), warum ihn der Dialekt fasziniert. Quecke-Autoren, Redaktionkreis, Bürgermeister Klaus Pesch, Kulturamtsleiterin Andrea Töpfer und viele andere Gäste im Stadtmuseum applaudieren beiden lautstark bei der Vorstellung der neuesten Ausgabe der Heimatzeitschrift.

Barbara Lüdecke, Vorsitzende des Vereins Lintorfer Heimatfreunde (VLH), begrüßte rund 80 Gäste aus Politik und Kultur, von befreundeten Vereinen und Organisationen. Sie stellt den Inhalt der Quecke vor. Sie erklärt, dass die 240 Seiten starke Ausgabe 89 in der Lintorfer Druckerei klimaneutral produziert wurde. Gut 6000 Kilo Kohlendioxid entstanden bei der Produktion. Die Druckerei gleicht dies aus mit Wiederaufforstung in entsprechendem Umfang.

Die Vereinsvorsitzende ließ aber auch zwei Autoren zu Wort kommen: Klaus Zurlo und Marc Real. Der Lintorfer Zurlo berichtete, wie er seinen ersten Artikel für die Heimatzeitschrift erarbeitet hat. „Mal eben so, wie anfangs dachte, war das nicht gemacht“, so Zurlo. Er hat über sein Elternhaus geschrieben. „Heute weiß ich, dass ich viel früher hätte fragen müssen, wer auf den alten Fotos zu sehen ist“, sagt er. Heute lebe niemand mehr, der die Menschen noch kenne.

Mar Real, 21 Jahre jung, kommt aus Kettwig vor der Brücke. Er hatte den Heimatverein angeschrieben und sein Projekt bergischplatt.de vorgestellt. Der Redaktionskreis der Quecke war begeistert. Die Zusammenarbeit begann bald. Am Mittwochabend warb er für seine Internetseite zum Erstaunen des im Schnitt deutlich älteren Publikums auf – Platt.

Bürgermeister Klaus Pesch dankte Barbara Lüdecke und dem Heimatverein für die wiederum gelungene Queckeausgabe. Michael Lumer, Vorsitzender des Ratinger Heimatvereins, überreichte der Vorsitzenden zwei Flaschen Wein. „Die können in einer Redaktionssitzung gellert werden“, meinte Lumer. Andreas Preuß, stellvertretender Vorsitzender des Lintorfer Heimatvereins, überreichte Barbara Lüdecke stellvertretend für die vielen Helfer an der Quecke einen Strauß Blumen.

Am kommenden Samstag, 30. November, 14 bis 18 Uhr kann die Quecke erstmals gekauft werden. Dann laden die Heimatfreunde ein auf Gut Helpenstein. Bei Glühwein und Schmalzbrot kann dann über die Quecke gefachsimpelt werden. Der Lintorfer berichtete bereits ausführlich: „Neue Quecke: Samstag in der Helpensteinmühle“

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