Klassische persische Musik und Poesie

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Düsseldorf. Der Verein Mosaik lädt gemeinsam mit dem Stadtmuseum, Berger Allee 2, am Samstag, 1. Dezember, 19 Uhr zu einem persischen Musik- und Poesie-Abend. Unter dem Motto „Von Rumi bis Hafez – ein interkultureller Abend der klassischen persischen Musik und Poesie“ kreist das Programm um die Kompositionen Hamid Reza Shojaeis, der bereits mit neun Jahren seine musikalische Ausbildung im Konservatorium der Künste in Teheran begann. In Düsseldorf gründete er als verantwortlicher musikalischer Leiter das Ensemble „lotfi“. Er ist Experte der Tar, eines traditionellen Saiteninstruments aus dem vorderen- und zentralasiatischem Raum. Gemeinsam mit Hamid Reza Shojaei treten weitere Musiker auf und lassen den Zuhörer in die persische Musikkultur eintauchen: Arman Sigarchi spielt die Oud (eine Kurzhalslaute aus dem Vorderen Orient), Hamid Khatami präsentiert die Ney (eine Flötenform, die zu den ältesten Instrumenten der Welt gehört), während Mohsen Kakavand mit der Daf (eine Rahmentrommel und damit Form des Tamburins) und Pejman Shirazi mit der Tombak (eines der bekanntesten Perkussioninstrumente der klassischen persischen Musik) für Rhythmus sorgen.

Begleitet werden die Musiker von teils gesungener, teils rezitierter Poesie, die den deutschen Zuhörerinnen und Zuhörern über den Klang selbst und mithilfe der ausgehändigten Übersetzungen einen besonderen Zugang zur persischen Kultur ermöglicht. Iraj Jahan Bakhsh wird mit seiner Gesangsstimme das Publikum auf eine Reise mitnehmen, während Fereschte Malek Farnud, die ihren Abschluss in persischer Literatur in Rascht gemacht und für mehrere farsi-sprachige Radio- und TV-Sender im In- und Ausland gearbeitet hat, die Texte vortragen wird.

Einlass ist ab 18 Uhr. Der Eintritt kostet an der Abendkasse 15 Euro pro Person.

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