Kindertheater: Ein König zu viel

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Essen. Wenn zwei sich streiten, dann freut sich das Publikum. Und wenn es dann auch noch um die Frage geht, wer hier eigentlich der Bestimmer ist, dann ist ein großer Bühnenspaß für kleine und große Theaterfans garantiert. Passend dazu hat Autorin Gertrud Pigor unter dem Titel „Ein König zu viel“ einen unterhaltsamen „Theaterstreit für Kinder ab vier Jahren“ geschrieben, der ab Sonntag, 12. November, 15 Uhr, wieder in der Box des Schauspiels Essen zu erleben ist. Der Einrtitt kostet 6,60 Euro. Karten im Vorverkauf gibt es unter Telefon 0201/8122-200.

Die Geschichte beginnt an einem wunderbar sonnigen Morgen: Für seinen Ehrentag hat sich König Fritz eine Fahrt mit seinem höchstpersönlichen goldenen Heißluftballon gewünscht. Vor aller Augen steigt er in den Himmel und gleitet majestätisch dahin. Aber was ist das? Ein zweiter Heißluftballon taucht am Himmel auf, und – auch das noch! – er kreuzt seinen Weg! Oje, das sieht nicht gut aus. Ein lautes „Platsch!“ und beide Ballonfahrer stürzen ins Meer. Jetzt ist nicht nur der Ehrentag ins Wasser gefallen, König Fritz strandet auch noch mit dem anderen auf einer einsamen Insel. Doch damit nicht genug: Der freche Kerl behauptet sogar, ER sei der wahre König! König Karl, so nennt er sich. Jetzt ist guter Rat teuer. Beide sehen aus wie ein König. Beide sprechen wie ein König. Aber für Fritz und Karl steht eindeutig fest: „Hier ist ein König zu viel!“

Da es aber niemanden auf der Insel gibt, dem sie befehlen könnten eine Entscheidung zu treffen, müssen sich die beiden selbst etwas einfallen lassen. Ein Wettkampf! Dumm nur, dass in jeder Disziplin ein Unentschieden herauskommt. Fritz und Karl sind sich einig: So lässt sich die Situation nicht lösen. Eine Runde Boxen soll schließlich entscheiden, wer der wahre König ist. Und dann kommt alles doch ganz anders.

In der Inszenierung von Intendant Christian Tombeil, die für die allerkleinsten Theaterfans ab vier Jahren geeignet ist, spielen Stephanie Schönfeld und Silvia Weiskopf die beiden Könige. Für das passende Inselambiente und die Kostüme sorgt Carla Friedrich. Dramaturgie: Vera Ring.

 

Foto: Matthias Stutte

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