KGL: Entscheidungshilfen bei der Berufsfindung

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Lintorf. Rund 100 Oberstufenschüler des Kopernikus-Gymnasiums Lintorf (KGL) machen im kommenden Jahr das Abitur. Viele von ihnen wissen noch nicht, wie es nach den Prüfungen weitergehen soll. Ausbildung oder Studium oder der duale Weg? Das landesweite Programm „KAoA“ (Kein Abschluss ohne Anschluss), zu dem unter anderem Berufserkundungstage zum Kennenlernen unterschiedliche Berufsfelder gehören, soll sie dabei unterstützen. 

Im Lintorfer Kopernikus Gymnasium ist das sogenannte Schüler–Unternehmer-Forum ein Baustein dieses Unterstützungsprogrammes. Es ist eine Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der Firma Tünkers und den Ratinger Rotariern schon seit mehreren Jahren erfolgreich für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Q1 durchgeführt wird. Lokale Unternehmen geben in kurzen Vorträgen Impulse, um auf Perspektiven aufmerksam zu machen und unternehmerische Interessen zu wecken. Sie gaben Einblicke in ihr Unternehmen, informierten über Berufe, die bei ihnen ausgeübt werden können, sprachen über Einstellungsvoraussetzungen und informierten über die Möglichkeiten des dualen Studiums. Die angehenden Abiturienten konnten während der jeweiligen Vorträge Fragen stellen oder auch in den Pausen direkt mit den Referenten individuelle Gespräch führen.

Am Nachmittag wurden die Schüler selber unternehmerisch aktiv. Es galt in mehreren Kleingruppen, eine „Fabrik der Zukunft“ zu entwickeln. Die Schülerinnen und Schüler diskutierten unter anderem über das Aussehen und die Ausstattung von Produktionshalle, Büroräumen und Pausen- und Ruhebereichen. In allen zehn Gruppen standen Nachhaltigkeit und Schonung der Umwelt sowie die Zufriedenheit der Angestellten im Vordergrund. Da fiel es den Vertretern der Firma Tünkers am Ende der Veranstaltung nicht leicht, die „Unternehmen“ mit den besten Konzepte herauszufiltern. Alle hatten gute Ideen und Vorstellungen, und eigentlich hatten alle gewonnen, nämlich an Erfahrung und Informationen, aber nur die drei Siegerteams konnten sich über Gutscheine einer Pizzeria freuen. Die ein oder andere gute Idee der Kopernikaner haben die Vertreter von Tünkers übrigens mit in ihr Unternehmen genommen.

Foto: privat

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