KGL: Englischunterricht mit Captain Jack

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Lintorf (mvk). Englisch lernen kann auch unterhaltsam sein. Davon konnten sich die Schüler des Kopernikus-Gymnasiums Lintorf (KGL) vor Kurzem selber überzeugen. Die englische Theatergruppe „Phoenix Theatre“ aus Tönisvorst besuchte die Schule. Denn von wem kann man eine Sprache besser lernen als von Muttersprachlern?

Gebannt verfolgten die Schülerinnen und Schüler das Musical, in dem die mutige Heldin Mary als Pirat verkleidet gemeinsam mit dem berühmten Capitain Jack auf der „Flying Dustman“ in See sticht und auf Schatzsuche geht . Begeistert sangen sie das bekannte Lied „What shall we do with the drunken sailor“ mit. Von Anfang an hatten die Schülerinnen und Schüler viel Spaß mit den beiden Darstellern Rhianna Comton und Rhys Whitesite, die es hervorragend verstanden haben, die Lintorfer Schüler spielerisch mit in das Stück einzubeziehen und zum Mitmachen zu animieren. Immer wieder gingen die beiden durch das Publikum und stellten Fragen, die Schüler konnten auch auf der Bühne mit aktiv werden.

Die gesamte Vorstellung erfolgte in englischer Sprache. Ein klarer Darstellungsstil, ständige Wiederholungen sowie die ausdrucksstarke Mimik und Gestik der beiden Briten halfen dabei, Sprachbarrieren zu verkleinern. Auch wenn nicht immer jeder Satz verstanden wurde oder von den Schülern grammatikalisch richtig formuliert wurde, konnten die Fünf- und Sechsklässler mit ihren Sprachkenntnissen glänzen und die beiden Schauspieler in der anschließenden Fragerunde und Autogrammstunde mit Fragen zum Stück oder auch privater Natur löchern.

Bei dieser Art Unterricht fern von Lehrplan, Klassenzimmer und Schulbüchern hatten sie sichtlich ihren Spaß gehabt. Sie hatten sich schon im Vorfeld sehr auf die Vorstellung gefreut, da sie vor allem das Thema mit seinen Anspielungen auf die Filme aus der Serie „Fluch der Karibik“ sehr ansprach. Fast jeder kannte die Geschichten um den etwas spleenigen Piraten Captain Jack Sparrow. Das Theaterstück nahm ihnen spielerisch die Angst davor, sich mit einer fremden Sprache auseinanderzusetzen. „Durch die Aufführung lernen sie, dass sie schon viel von dem Gesprochenen im Zusammenhang verstehen können“, erklärte Englischlehrerin Mary Pilava.

Foto: privat

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