KGL: Besuch aus Spanien für siebte Klasse

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Lintorf. Kultur, Land und Leute sowie die Sprache eines fremden Landes lernt man besonders gut kennen, wenn man in direktem Kontakt mit Menschen aus diesem Land steht. Davon konnte sich eine Gruppe von Siebtklässlern aus dem Lintorfer Kopernikus-Gymnasium besonders gut überzeugen. Seit dem vergangenen Schuljahr lernen sie Spanisch. Vor kurzem hatten sie die Möglichkeit, ihre bisher erworbenen Sprachkenntnisse einmal praktisch anzuwenden und zwar nicht nur im Klassenzimmer oder bei den Hausaufgaben. Eine kleine Gruppe spanischer Austauschschüler vom Colegio Los Logos in Madrid war zu Gast in der Lintorfer Schule. Untergebracht wurden sie bei den Familien der Schüler.

Spanischlehrer Markus Jung hatte diesen Austausch organisiert. Eine passende Schule zu finden war gar nicht so einfach. Währen an deutschen Schulen Spanischunterricht immer populärer wird, gibt es in Spanien recht wenig Schulen, an denen Deutsch gelehrt wird. Der Kontakt mit dem Colegio Los Logos war entstanden, weil Mirko Schmidt, ebenfalls Lehrer am Lintorfer Gymnasium, zufällig einen Kollegen in Madrid kannte.

Zusammen mit ihren Gastfamilien gab es zahlreiche Exkursionen in die Umgebung, die von Markus Jung , seinen Kolleginnen aus dem Fachbereich Spanisch sowie Christof Brühl von der Schulpflegschaft ausgearbeitet wurden. Mit einem Besuch in der Essener Zeche Zollverein, an dem über 60 Personen teilnahmen begann das bunte Ausflugsprogramm. Weiter ging es mit einem Besuch der Landeshauptstadt, des Neanderthal-Museums sowie des Landschaftsparks Duisburg, um nur einige der Aktivitäten zu nennen. Auch die Schüler, die keinen Gast aus Madrid beherbergten, wurden bei den Ausflügen, den Freizeitaktivitäten sowie der Betreuung in der Schule mit eingebunden. Denn selbstverständlich nahmen die Spanier an zwei Tagen auch am Unterricht teil. Die Woche war für alle Beteiligten eine interessante sowie wertvolle Erfahrung, bei der sich manche Gastgeber allerdings erst ein wenig an die spanische Mentalität gewöhnen mussten, genauso wie sich die Gäste an die deutsche.

Die Lintorfer Siebtklässler in Toledo
Die Lintorfer Siebtklässler in Toledo

Die Verständigung untereinander klappte hervorragend mit einer Mischung aus Deutsch, Spanisch, Englisch sowie Händen und Füßen. Während in dieser Woche primär Deutsch im Vordergrund stand, denn um das zu lernen, waren die Spanier hier, war es in der Woche nach den Ferien Spanisch. Der Gegenbesuch in Madrid stand auf dem Programm. Zusammen mit ihren Lehrern Christine Pheiffer und Markus Jung wurde eine Gruppe Kopernikaner von den spanischen Schülern mit einem abwechslungsreichen Programm überrascht. Es wurde Madrid und Toledo besichtigt, man war sportlich tätig und auch hier wurde der Unterricht besucht. Ein großes Essen mit allen Beteiligten rundete den Besuch ab. Ein klein wenig traurig trennten sich die Schüler von einander. Aber sie wollen weiter in Kontakt bleiben, den modernen Medien sei Dank. Außerdem wurden schon die nächsten Wiedersehen in den Sommerferien geplant.

Fotos: privat

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