Keine Breitscheider Nacht!

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Breitscheid. Der TuS Breitscheid sagt die für den 2. Mai geplante Breitscheider Nacht ab. „Es tut mir in der Seele weh“, bedauert Chef-Organisatorin Chantal Gobrecht.

Die Breitscheider Nacht sollte in diesem Jahr nicht nur eine Laufveranstaltung, sondern vor allem ein Familientag sein. Bei dem sollten Spiel und Spaß im Programm zu den Läufen im Vordergrund stehen. Dafür hatte die Fußballabteilung bereits einen Parcours für Kinder geplant, die Baseballer der „Goose Necks“ wollten ein Probetraining anbieten und Stadtwerke Ratingen und Flughafen hätten eine Torwand und eine Hüpfburg gestellt.

Die bisherigen Anmeldezahlen zeigten, dass dieses Konzept ankommt und deuteten einen Teilnehmerrekord an. „Wir haben schon bisher viel Geld investiert, zum Beispiel in Medaillen für alle Bambini und Jugendlichen“, so Geschäftsführer Armin Zielke.

Letztlich blieb dem Verein aber keine andere Wahl als eine Absage. Diese Entscheidung haben die Verantwortlichen frühzeitig getroffen, damit alle Läufer dies bei ihren Planungen berücksichtigen können. Wer sich schon angemeldet hatte, erhält im im kommenden Jahr ein Freitstart.

„Viele haben angeboten, die Startgebühren zu spenden, worüber wir uns wirklich sehr gefreut haben“, so Mitorganisator Cédric Gobrecht.

Der TuS Breitscheid wird wie alle Vereine durch das Coronavirus und die mit ihm verbundenen Einschränkungen vor große Probleme gestellt. Die große Solidarität der Mitglieder sowie aktives Krisenmanagement des Vorstands lassen den Verein trotzdem positiv in die Zukunft blicken, heißt es in der Pressemitteilung zur Absage der Breitscheider Nacht.

Archivfoto (privat)

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