Kardinal Woelki weiht Ratinger zu Priestern

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Köln/Ratingen. Am Herz-Jesu-Fest, 11. Juni, wird der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zwei Diakone des Erzbischöflichen Priesterseminars zu Köln und zwei Diakone des Erzbischöflichen Missionarischen Priesterseminars Redemptoris Mater Köln zu Priestern weihen. Darunter sind Imanuel Renz, der derzeit in St. Peter und Paul in Ratingen tätig ist, und der Ratinger Georg Wolkersdorfer, der derzeit in einer Kölner Pfarrei tätig ist. Die Feier der Weiheliturgie findet im Kölner Dom statt. Im Dom mitfeiern kann nur, wer über das Erzbischöfliche Priesterseminar eine Einlasskarte erhält.

Die Priesteramtskandidaten sind Clemens Neuhoff aus Köln-Nippers, Imanuel Renz aus München, Burkhard Schuster aus Lehrte und der Ratinger Georg Wolkersdorfer.

Nach der Weihe können die Neupriester der Eucharistiefeier vorstehen, das Sakrament der Versöhnung erteilen und die Krankensalbung spenden.

Der Weg zum Priester dauert in der Regel acht Jahre. Nach einem fünfjährigen Theologiestudium beginnt der zweite Ausbildungsblock. Die Kandidaten werden nun in das Kölner Priesterseminar aufgenommen. Nach zwei Monaten Vorbereitung arbeiten sie in ihrer Ausbildungsgemeinde. Praktische und theoretische Elemente werden also verknüpft.

Nach dem ersten Seminaristenjahr werden die Kandidaten zu Diakonen geweiht. Sie dürfen nun predigen, taufen, trauen sowie beerdigen. Nach einem weiteren Jahr in der Ausbildungsgemeinde und im Seminar folgt die Weihe zum Priester.

Eine Kölner Besonderheit ist das sogenannte Neupriesterjahr: Die Männer bleiben auch nach der Priesterweihe für ein weiteres Jahr in ihren Ausbildungsgemeinden, um in ihre veränderte Rolle hineinzuwachsen.

Clemens Neuhoff, Georg Wolkersdorfer, Burkhard Schuster, Imanuel Renz (von links) (Foto: Henning Schoon / Erzbistum Köln)

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