Kardinal Woelki packt Lebensmitteltaschen

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Köln. Die Corona-Pandemie stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen. Zu den besonders betroffenen Personengruppen gehören bedürftige Kinder und Familien, deren Gesundheit auch aufgrund von Mangelernährung Schaden nehmen könnte. Dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki ist es ein besonderes Anliegen, auf die Situation dieser Kinder und Familien hinzuweisen. Daher besuchte er am Donnerstag die Geschäftsstelle der Katholischen Jugendagentur Köln (KJA), um gemeinsam mit den Mitarbeitenden dort 300 Taschen mit Lebensmitteln zu packen.

„Die Corona-Krise trifft vor allem die Schwächsten. Dazu gehören Kinder, die in prekären familiären Verhältnissen und Armut leben. Als Christen sind wir aufgerufen, schutz- und hilfsbedürftigen Menschen gerade dort, wo die Not am größten ist, besonders zur Seite zu stehen. Da gehört diese Aktion dazu“, bekräftigte Kardinal Woelki sein Anliegen. „Wir wollen diesen Menschen gemeinsam mit anderen helfen und dafür sorgen, dass es in unserer Gesellschaft auch in Zeiten der Not menschlich warm und das Licht der Hoffnung sichtbar bleibt“, so Woelki weiter.

Die Taschen werden in den kommenden Tagen an Familien verteilt, die gerade jetzt dringend auf Hilfe angewiesen sind. Sie beinhalten speziell für diese Aktion entwickelte einfache Rezepte für drei nahrhafte Gerichte sowie die dazugehörigen gestifteten Lebensmittel. Darüber hinaus sind ein frisch gebackenes Brot und haltbarer Aufstrich Bestandteil der Tasche.

Die „Aktion (Neue) Nachbarn“ des Erzbistums Köln und der eigene Kinder- und Jugendhilfefonds der KJA Köln fördern die Initiative finanziell. Unterstützt wird die Aktion zudem von REWE Rahmati, Kamps, den Mitarbeitenden der SCOR und der KZVK sowie dem Diözesanrat Köln.

Ende März hat Kardinal Woelki Mittel aus dem Soforthilfefonds der Aktion Neue Nachbarn (ANN) im Erzbistum Köln für die Nachbarschaftshilfe in der Corona-Krise zur Verfügung gestellt. Um Aktionen vor Ort ins Leben zu rufen, können Gelder der ANN seitdem unbürokratisch beantragt werden.

Foto: Erzbistum Köln

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