Kalle Pohl mit „Selfi in Delfi“ in Homberg

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Homberg. Kalle Pohl tritt am Samstag, 11. März, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) im Homberger Treff, Herrnhutter Straße 4, auf. Der Eintritt beträgt im Vorverkauf zwölf Euro. Karten gibt es bei Lotto-Postagentur Tekampe, Ostring 1a, und Inge Komossa, Telefon 02102/51366, ingeborg.komossa@gmx.de.

„Selfi in Delfi“ ist natürlich falsch geschrieben; korrekt wäre „Selfie in Delphi“. Wenn jedoch Kalle Pohls berüchtigter Vetter Hein Spack auf eine Bildungsreise gerät, hat er Wichtigeres im Sinn als orthographische Spitzfindigkeiten: Hein will wissen, wo in Delphi der Strand ist – und wann das Orakel öffnet, weil es ihm die Lottozahlen vorhersagen soll.

Hein Spack ist aber nur eine der Figuren, deren „Selfies“ unseren verrückten Alltag spiegeln. Kalle Pohl ist in seinem neuen Programm facettenreicher und komischer unterwegs denn je; so zieht seine Tante Mimi etwa über eierlegende Nacktkünstlerinnen, den Feminismus und kleinlaute Männer her („Waschlappen!“), ein Kettensägenmassaker gestaltet sich überraschend harmonisch, jungen Paaren wird mittels Windel-App und Baby Manual die Angst vorm Kinderkriegen genommen, ein blasierter Fernsehverkäufer wird gewürgt, und am Beispiel der Bonobo-Schimpansen wird deutlich, daß für den Weltfrieden nur eines nötig wäre: hemmungsloser Sex.

Zudem präsentiert Kalle Pohl gefühlvoll ergreifend komische Lieder zum Akkordeon, führt die Weltpremiere seines Musicals auf und legt eine klassische Ballettnummer mit Schaf aufs Parkett.

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