Junge Unternehmer diskutieren mit Fraktionsvorsitzenden

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Düsseldorf. Mitten in der heißen Phase des Wahlkampfes hatte der Verband der Jungen Unternehmer in NRW Spitzenvertreter von CDU, SPD, FDP und Grünen zu Gast. Die Fraktionsvorsitzenden Bodo Löttgen (CDU), Christof Rasche (FDP), Stefan Engstfeld (Grüne) und André Stinka (SPD) stellten sich den Fragen der Unternehmer.

Die Landesvorsitzende des Verbandes, Eva-Maria Blank, sagt: „Die Schwerpunkte des Wahlkampfes sind in den letzten Wochen neu gesetzt worden. Zum einen haben viele Unternehmerinnen und Unternehmer die Corona-Krise noch nicht ganz verarbeitet, zum anderen haben wir immer noch mit Lieferengpässen zu kämpfen, die ökologische als auch die digitale Transformation sind in vollem Gange, aber noch nicht abgeschlossen, und nun kommen Inflationssorgen hinzu.“ Die Landesregierung habe viel erreicht, um das Land als Wirtschaftsstandort attraktiver zu gestalten, doch die Bürokratie und der Fachkräftemangel blieben Investitionshemmnisse für viele Unternehmen. Damit NRW weiter durchstarten könne, brauche es jetzt eine frühzeitige Berufsorientierung, starke Berufsschulen sowie bezahlbaren Wohnraum.

Daher erhielt André Stinka Zustimmung für seine Forderung, die Bauvorschriften zu reduzieren, damit man Klimaschutz und Wohnen in Einklang bringen könne. Auch Christof Rasche traf mit seiner angekündigten Entlastung beim Immobilienkauf und seinem Bekenntnis nach einem unbürokratischen Grundsteuermodell bei vielen Unternehmern den richtigen Nerv. Bodo Löttgen ergänzte, dass Bürokratie oft dort entstehe, wo der Staat seinen Bürgern nicht vertraue. Doch angesichts der Herausforderungen sei gegenseitiges Misstrauen wie bei der Hygiene-Ampel unter der letzten rot-grünen Landesregierung fatal.

Stefan Engstfeld (von links), Bodo Löttgen, Christof Rasche, André Stinka und Eva-Maria Blank (Foto: privat)