Julo Levin – Radtour der Erinnerung

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Düsseldorf. Wer war Julo Levin, dieser junge Mann, der trotz Vernunftentscheidung für die kaufmännische Lehre jede Mittagspause zeichnend verbrachte? Was machte Julo Levin, vor und während des Nationalsozialismus, so bedeutend für die Stadt Düsseldorf, die Kunst, aber vor allem für die Kinder der Jüdischen Gemeinde? 1901 in Stettin geboren, kam er zur Ausbildung nach Düsseldorf, wurde Mitte der 1920er Jahre Student an der Kunstakademie und Mitglied des „Jungen Rheinland“. Die Mahn- und Gedenkstädte, Mühlenstraße 29, will am Sonntag, 26. August, 14 Uhr auf einer dreistündigen Radtour historische Orte wie den Ehrenhof oder den Jüdischen Friedhof anschauen, aber auch die Lebensgeschichten der Kinder und Erwachsenen im Umfeld Julo Levins in den Vordergrund holen.

Teilnahmevoraussetzung für die kostenfreie Fahrt ist ein verkehrstaugliches Fahrrad. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Um Anmeldung wird bis Freitag, 24. August, bei nicole.merten@duesseldorf.de (Rufnummer 0211/8996205) gebeten oder bis Samstag, 25. August, als „Privat Nachricht“ auf der Facebookseite der Mahn- und Gedenkstätte.

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