JuLis: 24-Stunden-Kita und keine Hundesteuer

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Ratingen. Die Jungen Liberalen (JuLis) Ratingen wollen die Hundesteuer abschaffen. Außerdem soll die Stadt prüfen, ob in Ratingen ein 24-Stunden-Kindergarten gebraucht wird. Entsprechende Anträge werden beim Stadtparteitag der FDP am 9. April diskutiert und sollen bei Erfolg auch im Stadtrat eingereicht werden.

Mindestens 112 Euro müssen Ratinger Hundebesitzer jährlich für einen Hund zahlen. Aufwand und Nutzen stehen aus Sicht der FDP-Jugendorganisation dabei in keinem Verhältnis. Die Abgabe ist ohne Rücksicht auf die persönliche und wirtschaftliche Lage der Menschen zu zahlen und schaffe unnötigen Bürokratieaufwand. Außerdem stellen die JuLis fest, dass die Hundesteuer als Steuerungsinstrument bei der Bekämpfung von Hundekot völlig wirkungslos sei und es kein sachliches Argument für eine Hundesteuer gibt.

Gleichzeitig wollen die JuLis Hundehalter aber an den Kosten beteiligen, die ihre Vierbeiner für das Reinigen von Gehwegen verursachen,. Sie fordern deswegen die Einführung von Bußgeld für Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaften ihrer Hunde nicht beseitigen.

Alexander Steffen, Vorsitzender der JuLis in Ratingen, erklärt: „Wir wollen keine pauschale Belastung von Hundehaltern, sondern eine gerechte, unbürokratische und wirksame Lösung. Nicht die Hunde sind das Problem, sondern faule und verantwortungslose Herrchen.“

Außerdem reichen die JuLis einen weiteren Antrag ein. Darin fordern sie eine Prüfung und bedarfsgerechte Planung eines ersten 24-Stunden-Kindergartens in Ratingen. „Immer mehr Menschen erziehen ihre Kinder alleine groß oder haben Schichtdienst. Wir brauchen eine flexiblere Kinderbetreuung und dabei sollte Ratingen eine Vorreiterrolle einnehmen“, so Steffen.

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