Jugendzentrum Manege öffnet heute

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Lintorf/Ratingen. Nach zwei Monaten Corona-Zwangspause öffnet an diesem Mittwoch das Jugendzentrum Manege in Lintorf und auch die vier anderen städtischen Jugendzentren in Ratingen. Zudem ist der Abenteuerspielplatz in Ratingen-West wieder offen. Die Öffnungszeiten sind wie früher, ansonsten kann es aber natürlich noch keinen Normalbetrieb geben. So muss sich jeder Besucher telefonisch oder online anmelden, bevor er ins Jugendzentrum geht. Die Einrichtungen ergreifen umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen, die sich auch stark auf das Angebot auswirken. Die ursprünglichen Programmflyer gelten nicht, vielmehr haben sich die Mitarbeiter intensiv Gedanken gemacht, welche Aktivitäten mit den Corona-Einschränkungen zu vereinbaren sind.

Vom Grundsatz her sind die Schutzmaßnahmen ähnlich wie in Schulen oder anderen öffentlichen Räumen. Wichtig ist, dass nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern kommen kann, damit die Abstandsregel vom 1,5 Metern eingehalten werden kann. Im Jugendzentrum bedeutet das: eine Person je zehn Quadratmeter. In Situationen, in denen der notwendige Abstand nicht eingehalten werden kann, müssen die Besucher wie in Geschäften Masken tragen. Damit die Zahl der Besucher jederzeit unter Kontrolle ist und vor allem auch, damit im Falle einer Corona-Erkrankung alle möglichen Infektionswege verfolgt werden können, ist ein Spontanbesuch im Jugendzentrum nicht möglich.

Eine namentliche Anmeldung ist zwingend erforderlich, und zwar vor jedem Besuch. Bei Kindern unter 14 Jahren müssen die Eltern ihr Einverständnis zur Teilnahme geben, ab 14 können sich Jugendliche selbst anmelden. Die Telefonnummern und E-Mail-Adressen der einzelnen Einrichtungen finden sich unter www.ratingen.de. Die Daten werden vier Wochen verwahrt und dann vernichtet.

Alle fünf städtischen Jugendzentren (Lux in Mitte, Manege Lintorf, Club West, JUZ Hösel und Phönix Tiefenbroich) sind ab 27. Mai unter Corona-Sonderbedingungen geöffnet. Das Programm wird so gestaltet, dass möglichst viele Angebote im Freien stattfinden können. Auch sollen kontaktlose Aktivitäten bevorzugt und neu entwickelt werden. Benutzte Geräte wie X-Box oder Tischtennisschläger werden von den Mitarbeitern jedesmal gereinigt und Brettspiele werden nach jedem Spiel für 72 Stunden aus dem Betrieb genommen. Natürlich werden die Jugendzentren täglich nach der Hygieneverordnung des Landes gereinigt.

Auf dem Abenteuerspielplatz an der Erfurter Straße in West bleiben Innenräume (außer Toiletten) geschlossen. Es kann also nur draußen gespielt werden und nur bei schönem Wetter. Bei Regen wird der Spielplatz geschlossen. Und auch vor einem Besuch des Abenteuerspielplatzes muss man sich anmelden.

Auch die mobile Jugendarbeit nimmt ihren Betrieb wieder auf. Ausflüge und Museumsbesuche, etwa des Kulturrucksack-Programms, können unter Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen stattfinden. Und auch das Spielmobil Felix ist wieder unterwegs. Die Standorte werden aber im Moment nicht veröffentlicht, um einen größeren Andrang zu vermeiden.

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