Jugendrat berät erstmals Haushalt mit

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Ratingen. Während der Gremien- und Sitzungsbetrieb coronabedingt pausiert, laufen im Hintergrund die Haushaltsberatungen auf Hochtouren. Erstmals berät auch der Jugendrat der Stadt Ratingen mit. Für das Jugendbeteiligungsgremium eine Neuheit, welche jedoch zunehmend auch von den Fraktionen im Stadtrat gefragt und vom Kämmerer begrüßt wurde. „Das freut mich und ich bedanke mich für das Interesse des Jugendrates am städtischen Haushalt“, so Stadtkämmerer Martin Gentzsch. Dieser hatte dem Jugendrat bereits 2020 das Angebot gemacht, den Jugendlichen zu erläutern, welche Positionen der Haushalt umfasst und wie ein Haushalt aufgebaut ist.

Die Mitglieder des Jugendrates nutzten dieses Angebot nun für den neuen Haushaltsplan. „Das passte jetzt einfach. Für unsere Arbeit und die Themen der Ratinger Jugendlichen ist es gut zu wissen, was der Haushalt hergibt“, sagt der Jugendratssprecher Claus Köster. In einer „Zoom“-Konferenz am vergangenen Dienstag erfuhren die Jugendratsmitglieder, wie die Anträge des Gremiums in den Haushalt 2021 einfließen. Es sei erfreulich, dass trotz der Coronakrise und dank der in vergangenen Jahren gebildeten Rücklagen weiterhin ein hohes Investitionsvolumen möglich sei, erklärt Köster.

In einem konstruktiven Gespräch habe man gemeinsam mit dem Kämmerer gut einordnen können, welche Projekte wann und in welchem Umfang realisiert werden können. Es sei zum Beispiel gut, „dass bereits dieses Jahr am Kopernikus-Gymnasium in Lintorf neue Fahrradständer errichtet werden sollen“, sagt Maurice Schams, Schüler am KGL. Ein anderes Mitglied im Jugendrat, Corvin Hartmann, freute sich, dass infolge des Arbeitsgesprächs der Antrag des Jugendrates auf Erneuerung der Skateanlage Füstingweg innerhalb der Verwaltungspriorität nach oben gerutscht ist. Man hoffe nun auf eine Realisierung im Jahr 2022, sofern auch der Jugendhilfeausschuss zustimmen sollte.

Viele Themen stehen noch während der Haushaltsberatung in den Fachausschüssen zur Debatte. Über ein Inliner-Angebot in der Eissporthalle in den Sommermonaten und der Errichtung eines Bouldersteins berät zum Beispiel am 24. Februar der Jugendhilfeausschuss. Die Mitglieder des Jugendrates wollen die Beratungen begleiten und sich für ihre Anträge stark machen.

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