JPM: Heinz-Peter Schreven ist jetzt Pensionär

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Lintorf (mvk) Nach 60 Jahre lässt Heinz-Peter Schreven (links) nun die Schulwelt hinter sich: erst seine eigene Zeit in Volksschule, Gymnasium und der pädagogischen Hochschule in Aachen, dann als Referendar und später Lehrer an der Hauptschule Nordring in Heiligenaus. Ab 1992 leitete er für fünf Jahre die Minoritenschule in Ratingen  bevor er zur Lintorfer Johann-Peter-Melchior Schule (JPM) wechselte. Dort löste er die beiden kommissarischen Schulleiterinnen Annette Robens und Kathrin Stuke ab. In den kommenden 20 Jahren lernten dort zahlreiche Schüler bei ihm das Einmaleins, gingen mit ihm zur Kirche und zum Schwimmen ins Lintorfer Hallenbad, sie sangen bei den unter seiner Leitung stattfindenden Grundschulkonzerten oder zu seinem Gitarrenspiel in der Schule, sie bastelten mit ihm Schaltkreise für die Martinslaterne, bemalten Jahr für Jahr mit ihm den traditionellen Karnevalswagen und konnten ihn zum Jahresende im Kostüm des Heiligen Nikolaus bewundern. Schreven war in allen Teilen des Schullebens zu finden. “Immer wieder sprang er als Vertretungslehrer ein und hatte keine Probleme damit, auch in drei Klassen gleichzeitig zu unterrichten, weil plötzlich fünf Lehrer auf einmal erkrankt waren”, berichtet seine Nachfolgerin Marlene Stuckart.

Der bei seinen Kollegen in der Grundschule aber auch in der gesamten Ratinger Schulwelt geschätzte Schulleiter verabschiedete sich diesen Freitag in den wohlverdienten Ruhestand. In einer bunten Abschiedsfeier ließen die Schüler, Eltern und Lehrer der JPM, Bürgermeister Klaus Pesch, Schulrätin Andrea Terwint , die Leiter der Ratinger Grundschulen sowie seine Familie die vergangenen Jahre in Wort und Bild sowie mit vielen Liedern Revue passieren, und so manch eine Geschichte ließ die Gäste schmunzeln.

„Ich werde gerne an die schöne und erfüllte Zeit an der JPM zurück denken und kann mich nur bei allen am Schulleben beteiligten ganz herzlich für die tollen 20 Jahre bedanken. Ich bin überzeugt, dass das Kollegium seine exzellente Arbeit zur Freude unserer jetzigen und zukünftigen Schüler weiter machen wird“, sagte der scheidende Schulleiter zu seinem Abschied.    Langeweile wird bei dem fünffachen Großvater sicherlich nicht aufkommen. Seine Familie wartet schon darauf, dass er noch mehr Zeit für sie hat. Außerdem möchte er sich stärker im Heiligenhauser Umweltbildungszentrum mit seinem Waldmuseum und der naturkundlichen Sammlung einbringen (er ist dort Vorsitzender des Trägervereines) und auch sein zweites großes Hobby, die Lokalpolitik, fordert seine Zeit.

Foto: privat

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