Johanniter-Jugend kommt nach Lintorf

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Lintorf/Ratingen. Die Corona-Pandemie hat auch die Johanniter weiterhin fest im Griff. Doch die Arbeit geht trotzdem weiter. So renovieren die Johanniter ihren Standort am Hülsenbergweg. Dort soll demnächst auch die Johanniter-Jugend unterkommen. Deren Standort in Ratingen wird Ende Juni aufgegeben.

Auf Abstand renovieren die Ehrenamtlichen der Johanniter seit einigen Monaten die alte Johanniter-Wache am Hülsenbergweg. In einer kleinen Gruppe von höchsten drei Personen werden Wände gestrichen, Räume umgestaltet und alles dafür vorbereitet, wenn der Dienstbetrieb wieder losgehen kann.

„In den letzten Jahren konnten wir unsere Helferschaft kontinuierlich vergrößern. Mit der Wache am Hülsenbergweg haben wir eine gute Möglichkeit, ergänzend zu unserem Einsatzzentrum in Breitscheid, Platz für die Helferschaft zu schaffen. Auch ein neuer Standort für die Johanniter-Jugend wird hier entstehen“, erzählt Marcel Raußmüller, Ortsbeauftragter der Johanniter Ratingen. Denn der momentane Standort der Johanniter-Jugend in Ratingen an der Poststraße wird Ende Juni aufgegeben.

Die Johanniter sind aber auch sonst sehr aktiv: Ehrenamtliche Helfer sind regelmäßig in Corona-Testungen bei verschiedenen Firmen und im Johanniterheim Velbert eingebunden. Dort führen sie Schnelltests an Mitarbeitenden und an Besuchern des Heims durch.

Dienstabende finden im Ratinger Ehrenamt derzeit virtuell statt. Die Helfer treffen sich online, um sich über verschiedene Aspekte der ehrenamtlichen Aufgaben fortzubilden, sich auszutauschen und den Kontakt zu halten. So lässt sich auch auf Abstand der Zusammenhalt stärken.

Auf vielfältige Art und Weise sind die Helfer also auch in Coronazeiten für die Menschen da, innerhalb und außerhalb der Johanniter-Unfall-Hilfe. Dennoch hoffen sie, dass die Pandemie bald in den Hintergrund rückt und das Leben der Menschen sowie die Aktivitäten der Johanniter wieder ihren normalen Gang gehen können. 

Foto: Johanniter/Leonhard Kreissig

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