„JohAnna“: Riesig Stimmung beim Pfarrkarneval

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Lintorf. „Angerländer Jecke müsse sich nit verstecke“ lautet das Motto des Pfarrkarnevals der katholischen Kirchengemeinde St. Anna. Mit ihren schönen und bunten Kostümen begeisterten sie die Karnevalsprinzenpaare aus Ratingen und Angermund. Die Stimmung war von Beginn an auf dem Höhepunkt. Die Organisatoren um Michael Wiesenhöfer haben wieder einmal ein tolles Programm zusammengestellt.

Das Ratinger Prinzenpaar Roland I. und Ewa I. war mit großem Gefolge bereits vor der offiziellen Eröffnung der Karnevalssitzung im Pfarrzentrum von St. Johannes. Begleitet vom Tambourcorps St. Suitbertus zogen sie pünktlich um 19:11 Uhr in den karnevalistisch geschmückten Saal. Natürlich überreichten das Prinzenpaar, die Schirmherren und der Karnevalsausschuss ihre Sessionsorden.

Auch das Angermunder Prinzenpaar Manuel I. und Ariane zeigte sich beeindruckt von den fantasievollen Kostümen der Lintorfer Jecken. Tim Küsters, Vorstandsmitglied der KG de 11 Pille, musste die Karnevalsjecken aus dem Nachbardorf allerdings ein klein wenig tadeln: „Die Stimmung ist super, eure Kostüme einfach toll, aber das Alaaf an der Wand tut doch etwas weh!“

Venetia Ariane hatte schon zuvor ihren ersten Auftritt im Pfarrsaal. Sie trat mit der Tanzgruppe Angerfunken erneut in Lintorf auf.

Anne Stamm nahm als Paketdienst-Fahrerin den Kaufrausch im Internet ebenso auf die Schüppe wie die große Weltpolitik. Das Schlabberohr nahm in seiner Büttenrede vor allem Kaplan Jakub Kowalski aufs Korn. „Et Thrin aus Eggerscheidt“ berichtete von seiner Teilnahme am Jungbauern-Wettbewerb in einer großen Stadt jenseits des Ruhrgebiets. „Die Stadt hat bestimmt doppelt so viele Einwohner wie Eggerscheidt“, stellte Thrin klar. Am Ende der gelungenen Sitzung ging Wolfgang Wiesenhöfer wieder als Paul Panzer in die Bütt.

Die Eigengewächse der Gemeinde wurden mit viel Beifall bedacht. Belohnt wurden sie mit dem Sessionsorden des Pfarrkarnevals. Den überreichte gerne Küsterin Anne Wiesenhöfer.

 

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Nicht gehen lassen wollten die Lintorfer Jecken den „singenden Wirt“ Heinz Hülshoff. „Einer geht noch“, rief der Saal nach jeder Zugabe. Gleich mehrere Polonäsen „verursachte“ Heinz Hülshoff mit seinen Liedern. Am Schluss umringten – beinahe – alle Gäste den „singenden Wirt“ auf der Bühne.

Premiere feierte in Lintorf die bekannte Düsseldorfer Band „Silke zahlt“. Bei ihren Düsseldorfer Liedern sang der gesamte Saal mit. Auch schon früher am Abend bezeugten die Lintorfer ihre Liebe zur Landeshauptstadt. Der Sieg der Fortuna am selben Abend wurde laut gefeiert.

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