Joachim Cordes leitet Klinik für Psychiatrie

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Kaiserswerth. Am 1. April übernimmt Privatdozent Dr. Joachim Cordes die Leitung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Florence-Nightingale-Krankenhaus (FNK) der Kaiserswerther Diakonie. Der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie war bislang am LRV-Klinikum Düsseldorf tätig und hat sich dort am Lehrstuhl Psychiatrie der Heinrich-Heine-Universität in der klinischen Forschung zu behandlungsrelevanten Fragestellungen einen Namen gemacht.

Sein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der Behandlung affektiver Störungen und psychotischer Erkrankungen. Der neue Chefarzt am Florence-Nightingale-Krankenhaus setzt auf Psychotherapie und bei der medikamentösen Behandlung auf Arzneimittelsicherheit. „Dieser patientenorientierte Ansatz stellt den einzelnen Menschen mit seinen individuellen Erfordernissen in den Mittelpunkt. Für eine wirksame und nachhaltige Genesung der in unserer Klinik behandelten Menschen bedarf es auch einer engen Kooperation mit dem niedergelassenen Kollegium“, erklärt Cordes. Er folgt auf Professor Michael Schmidt-Degenhard, der am 31. März in den Ruhestand ging.  

 

Joachim Cordes wurde 1963 in Wuppertal geboren. Nach seiner Ausbildung und Arbeit als examinierter Krankenpfleger in Barmen und Göttingen studierte er an der Heinrich-Heine-Universität Humanmedizin. Seit dem Jahr 2000 war der Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie als Oberarzt in der Abteilung für Allgemeine Psychiatrie tätig. Hier verantwortete er seit 2015 die Personalführung und Organisation des Zentrums für psychotische Erkrankungen, zu dem sechs Stationen, eine Tagesklinik sowie eine Ambulanz und die zentrale Aufnahme der Klinik zählen.

1997 legte Cordes seine Promotion und 2013 seine Habilitation zum Thema „Optimierung psychiatrischer Behandlungsverfahren“ ab. Im Förderverein des Bündnisses gegen Depression in Düsseldorf setzt er sich für eine bessere Versorgung depressiv erkrankter Menschen in Düsseldorf ein.

Foto: privat

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