Jamaika: Städte im Kreis werden entlastet

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Kreis Mettmann. Mit einem gemeinsamen Antrag hatte die Jamaika-Kooperation die Kreisverwaltung beauftragt, die Städte im Kreis Mettmann beim Nachtragshaushalt noch viel deutlicher zu entlasten, als zunächst geplant. Jetzt liegen die ersten Berechnungen vor. Mit erfreulichem Ergebnis: Insgesamt 22,8 Millionen Euro will der Kreis nunmehr weniger als Umlage von den Städten erheben.

„Mit Blick auf die angespannte finanzielle Situation der kreisangehörigen Gemeinden, die sich in den Wochen seit Haushaltseinbringung weiter verschärft hat, ist das der absolut richtige Weg“, heißt es in einer Presseerklärung drei Fraktionsvorsitzenden Waldemar Madeia (CDU), Bernhard Ibold (Bündnis90/die Grünen) und Klaus Müller (FDP).

„Wir freuen uns, dass der Kreis nunmehr auch der Tatsache Rechnung trägt, dass diverse etatisierte Maßnahmen im Jahr 2021 Corona-bedingt nicht umgesetzt werden können“, führt Waldemar Madeia aus. Das allein macht 3,4 Millionen Euro aus.

„Darüber hinaus waren wir uns einig, dass die veranschlagten Mittel für den Klimaschutz nicht angetastet werden“, so der Bernhardt Ibold.

Zudem hatte die Kooperation von vorne herein eine Verschuldung des Kreises ausgeschlossen. „Diese Verschuldung wäre zumindest längerfristig zu Lasten der finanziellen Leistungsfähigkeit des Kreises Mettmann gegangen und hätte die nachfolgenden Generationen über Gebühr belastet“, erklärt Klaus Müller.

Foto: Pixabay

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