Jamaika-Kooperation für bessere Radwege im Kreis

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Kreis Mettmann. Für die kommenden Haushaltsberatungen setzen sich die Kreistagsfraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP für eine konsequente Instandhaltung und Pflege der kreiseigenen Radwege ein. Die Zahl derer, die auch Alltagsstrecken mit dem Rad zurücklegen, wächst stetig, während die dazugehörigen Radwege nicht immer in einem akzeptablen Zustand sind. In ihrem Antrag fordert die Kooperation nun, dass an den Radwegen des Kreises häufiger Grünschnitt erfolgt, die Wege von Schnee, Laub und Ästen befreit werden und auch die Fahrbahndecke auf Wurzelschäden und Schlaglöcher überprüft und möglichst umgehend ausgebessert wird.

„Der jetzige Antrag ist nach der 1,5-Meter-Abstands-Kampagne des Kreises ein weiterer Schritt auf dem Weg hin zu mehr Sicherheit und Komfort bei alltäglichen Fahrten mit dem Fahrrad. Mit großer Spannung erwarten wir auch das Radverkehrskonzept des Kreises, in dem unter anderem Qualitätsstandards beschrieben werden.“, so Ina Besche-Krastl, verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Kreistagsfraktion.

Auch der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Kreistagsfraktion, Peter Thomas, hat ein klares Ziel vor Augen: „Nur durch eine regelmäßige betriebliche Unterhaltung schaffen wir es, dass sich jeder Radfahrende, unabhängig von Erfahrung und Alter, auf unseren Radwegen wohlfühlt.“ Vor allem auch mit dem Blick auf die Erweiterung des Radwegenetzes sei wichtig, dass zunächst die vorhandene Infrastruktur zu jeder Jahreszeit „in Schuss“ ist.    

„Gut ausgebaute, regelmäßig sanierte und vor allem sichere Radschellwege werden von der FDP im Kreis Mettmann schon länger gefordert und sind für eine bessere Mobilität im Kreis unabdingbar“, betont FDP-Fraktionsvorsitzender Klaus Müller.