„Jamaika“ im Kreistag

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Kreis Mettmann. Pünktlich zu Beginn der neuen Amtszeit des Kreistages Mettmann haben sich die Spitzen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen und FDP darauf geeinigt, gemeinsam eine Kooperationsvereinbarung zu erarbeiten und diese dann den jeweiligen Parteigremien zur Abstimmung vorzuschlagen.

Die Kreisvorsitzenden der drei Parteien, Jan Heinisch (CDU), Ina Besche-Krastl (Grüne) und Dirk Wedel (FDP), zeigen sich erleichtert, dass eine schwarz-grün-gelbe Zusammenarbeit möglich ist. „Wir sind froh, dass sich unsere Vorstände von Partei und Fraktion entschieden haben, eine Kooperationsvereinbarung auszuhandeln. Dies ermöglicht ein stabiles Bündnis demokratischer Parteien“, heißt es in einer Presseerklärung der drei Parteien. Die Vereinbarung soll in den nächsten Tagen weiter konkretisiert und in den Gremien der Parteien abschließend beschlossen werden.

Ein stabiles Bündnis sei auch vor dem Hintergrund der pandemischen Lage wichtiger denn je, so Heinisch.  CDU, Grüne und FDP seien zwar sehr unterschiedliche Partner. „Uns eint aber das Ziel, den Kreis Mettmann gut durch die Corona-Krise zu bringen und uns auch darüber hinaus gemeinsam für einen lebenswerten und wirtschaftlich starken Kreis Mettmann einzusetzen.“

„Als jetzt zweitstärkste Kraft nach der CDU im Kreistag stand für uns von vorne herein fest, dass wir uns konstruktiv an den Sondierungsgesprächen beteiligen”, sagt die Grünen-Politikerin Ina Besche-Krastl. Beim Thema Klima- und Umweltschutz könne man von der guten Vorarbeit des „alten“ Kreistages profitieren.

„Doch die besten Pläne sind nur dann umsetzbar, wenn unsere Unternehmen stark sind und es unseren Städten gut geht”, erklärt der FDP-Vorsitzende Dirk Wedel.

Mit insgesamt 57 von 86 Sitzen im neuen Kreistag verfügt das Bündnis über eine deutliche Gestaltungsmehrheit. Es entfallen 33 Sitze auf die CDU, 19 Sitze auf Bündnis 90/Die Grünen und fünf Sitze auf die FDP.

Grafik: privat

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