Ivor Boltons Händel-Abend

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Essen. In dieser Spielzeit ist der Dirigent Ivor Bolton der Artist in Residence der Philharmonie Essen. Das erste von insgesamt sieben Konzerten, das der Brite in den kommenden Monaten leiten wird, widmet sich Georg Friedrich Händel. Am Freitag, 1. November, um 17 Uhr stehen zwei Chorwerke des Komponisten auf dem Programm: die „Ode for St. Cecilia’s Day“ und „Alexander’s Feast or the Power of Music“, kurz „Alexanderfest“. Mit dem Chorwerk Ruhr, dem Instrumentalensemble „Concerto Köln“ sowie den Solisten Emőke Baráth (Sopran), Allan Clayton (Tenor) und Andreas Wolf (Bass) hat Bolton erstklassige Interpreten an seiner Seite. Karten zum Einheitspreis von 28 Euro sowie Informationen erhalten Interessierte telefonisch unter 0201-8122-200 und online auf www.philharmonie-essen.de.

Seit seinem „Giulio Cesare“ von 1994 an der Bayerischen Staatsoper, dem dort bis heute Dirigate zahlreicher weiterer Händel-Opern folgten, gilt Ivor Bolton hierzulande als Händel-Spezialist. Da verwundert es nicht, dass der britische Maestro auch seine Essener Residenz mit Musik dieses deutsch-englischen Barockmeisters beginnt. Beide Werke, die schon Händel gemeinsam aufführte, preisen die heilige Cäcilia anlässlich ihres Namenstags am 22. November als Schutzpatronin der Musik. Solisten, Chor und Instrumente demonstrieren eindrucksvoll, welche Macht die Tonkunst durch ihre Schwingungen auf die menschlichen Gemütsbewegungen und sogar auf das gesamte Weltall auszuüben vermag. Und Händel bietet dazu seine beste Musik auf.

Ivor Bolton (Foto: Nancy Horowitz)

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