Irene Solà: Singe ich, tanzen die Berge

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Katalanische Mythen und Fantasien vermischen sich. Poetisch und kraftvoll verbinden sich Natur und Mensch: „Singe ich, tanzen die Berge“ der katalanischen Schriftstellerin Irene Solà ist ein außergewöhnlicher Roman, in dem Frauen und Männer, Geister und Wasserfrauen, Wolken und Pilze, Hunde und Rehe ihre Stimmen erheben und das Wort ergreifen.

Die Pyrenäen, zwischen Camprodon und Prats de Molló, sind ein fruchtbarer Boden, um Fantasie und Gedanken loszulassen und in immer neue und besondere Perspektiven zu schlüpfen. Zuerst kommen der Sturm, der Blitz, dann der Tod des Dichters und Bergbauern Domènec. Dolceta, die nicht aufhören kann zu lachen, während sie die Geschichte vierer Frauen erzählt, die wegen Hexerei erhängt wurden. Dann Siò, die nach dem Tod ihres Mannes Mia und Hilari alleine aufzieht. Später hört man die Totentrompeten, die mit ihren schwarzen Hüten die Unveränderlichkeit des Lebenszyklus verkünden…

Für „Singe ich, tanzen die Berge“ hat die katalanische Schriftstellerin Irene Solà unter anderen den „European Prize for Literature 2020“ erhalten. Dieser spanische Bestsellerroman wird gerade in über 21 Sprachen übersetzt. Am 1. März 2022 erscheint im Berliner Trabanten Verlag die erste deutsche Übersetzung.