Inklusion in der Schule – und danach?

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Ratingen. Welche Berufswege stehen Jugendlichen mit Behinderung offen und welche Unterstützungsangebote gibt es für sie und ihre Familien? Der 2019 gegründete Ratinger Verein „SHOW-Zeig Stärke!“ richtet seinen Blick im Speziellen auf die Situation von jungen Erwachsenen mit kognitiven Einschränkungen.

Jetzt fanden sich die Mitglieder des Vereins und zahlreiche externe Interessenten zu einem Online-Fachaustausch zusammen. Im Zentrum standen die verschiedenen Beschäftigungsmöglichkeiten in einer Werkstatt für angepasste Arbeit, bei einem Außenarbeitsplatz bei der Anstellung in einer Werkstatt, in einem Inklusionsbetrieb oder in einem Regelbetrieb mit Unterstützungsleistungen.

„Jede Möglichkeit bietet unterschiedliche Chancen, erfordert anders gelagerte Eignungen und Anspruchsgrundlagen– um Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam neue Wege zu suchen, haben wir uns als Verein gegründet. Dabei ist für uns ganz klar die Beschäftigung in einem Regelbetrieb mit Unterstützungsleistungen der Königsweg, um unseren Kindern soviel Teilhabe am Alltag wie möglich zu schaffen“, erläutert Meike Paprotta-Kübler, Vorsitzende von SHOW-Zeig Stärke!“.

Als fachkundige Gäste gaben Eileen Düchting und Klaus-Peter Rohde vom LVR-Inklusionsamt außerdem Information zu dem Programm KAoA-Star, das Jugendliche mit geistigen Beeinträchtigungen ab der achten Klasse bei der Berufsorientierung systematisch unterstützt, indem neben Praxisphasen bei möglicherweise zukünftigen Arbeitsgebern zahlreiche Analyse- und Beratungsangebote durch multiprofessionelle Teams durchgeführt werden. Als nächstes ist ein Fachgespräch mit der Agentur für Arbeit geplant.

Wer Interesse an der Teilnahme oder Mitgliedschaft im Verein hat, kann sich an info@show-zeig-staerke.de wenden.

Foto: privat