Impffahrplan für Erzieherinnen

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Ratingen. Die von der Landesregierung vorgezogenen Impfungen für Beschäftigte unter anderen in Kindergärten und Grundschulen können in Ratingen schon in der kommenden Woche beginnen. Nachdem das Gesundheitsamt des Kreises jetzt die Bedingungen für die Impfungen mitgeteilt hat, legte der städtische Stab für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) in einer Sondersitzung den Fahrplan fest. Es wird voraussichtlich drei Impftermine für die genannten Berufsgruppen in Ratingen geben, den ersten am 12. März.

Nach den Vorgaben des Kreises werden diese Impfungen durch mobile Teams dezentral in den Städten durchgeführt. Dafür galt es zunächst, einen geeigneten Ort zu finden. In Ratingen wird an drei aufeinanderfolgenden Freitagnachmittagen im Ratstrakt des Rathauses geimpft. Dort gibt es die Möglichkeit, Personenströme so zu steuern, dass dem Infektionsschutz Rechnung getragen wird.

Insgesamt stehen für Ratingen für diese drei Termine 1370 Dosen des Impfstoffs von AstraZeneca zur Verfügung. Ob diese Menge ausreichen wird, um alle Berechtigten zu impfen, ist noch nicht genau abzusehen. Das hängt davon ab, wie viele von ihnen sich auch impfen lassen wollen. Nach den bisherigen Antworten ist die Bereitschaft sehr hoch. Sollten die festgelegten Kontingente nicht ausreichen, wird der SAE versuchen, darüber hinaus gehende Impfungen im Impfzentrum des Kreises zu ermöglichen.

An jedem der drei festgelegten Tage müssen im Rathaus einige 100 Impfungen durchgeführt werden. Dafür werden jeweils vier Ärzte und weiteres medizinisches Personal über die kassenärztliche Vereinigung zur Verfügung stehen. Den organisatorischen Ablauf übernimmt die Stadt Ratingen.

Der SAE hat auch eine Impfreihenfolge festgelegt. Zuerst sollen die Personen an die Reihe kommen, die besonders engen Kontakt zu anderen Menschen haben, das sind Kindergartenmitarbeiterinnen. Am Montag, 8. März, werden letzte organisatorische Fragen geklärt, dann werden die Kindergärten, Schulen und sonstigen Einrichtungen, deren Personal jetzt impfberechtigt ist, umgehend alle erforderliche Information zu den Impfungen in den kommenden drei Wochen erhalten.

Foto: Pixabay

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