Ice Aliens treffsicher – Eisadler enttäuschen

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Ratingen. Die Ratinger Ice Aliens fahren den zweiten Sieg in der Hauptrunde ein. Beim 12:1 gegen die Eisadler Dortmund zeigen sie sich in Torlaune.

Während der ersten zehn Minuten war die Partie ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gastgeber, dann eröffnete Felix Kessinger den Torreigen. Aus einer für den Dortmunder Keeper unübersichtlichen Situation vor dem Tor nutzte Kessinger die Verwirrung und drückte den Puck über die Linie. Das gab den Ice Aliens Auftrieb und das nächste Tor ließ nicht lange auf sich warten. Mit einer schönen Kombination, die ihren Anlauf im eigenen Drittel nahm, erhöhte Tim Brazda auf 2:0. Felix Wolter erhöhte auf 3:0, als er einen Abpraller vor des Gegners Tor aufnahm und verwandelte. Nur sechs Sekunden vor der ersten Pause nutzten die Gäste ihre Überzahl und verwandelten den Anschlusstreffer.

Die Partie war vom Ergebnis her noch offen, doch die Eisadler hatten nicht ihren besten Tag erwischt. Zu harmlos waren ihre Angriffsbemühungen und die Defensive schien oftmals überfordert. So verwunderte es nicht, dass die Ice Aliens das 4:1 in Unterzahl erzielten. Tim Brazda nahm den Puck im eigenen Drittel auf, tankte sich durch die Reihen der Eisadler und versenkte mit der Rückhand. Spätestens jetzt war der Wille der Gäste gebrochen. Alle Reihen der Ratinger zeigten Spielfreude, kombinierten nach Belieben und schlossen erfolgreich ab. Der Zwischenstand nach dem zweiten Drittel lautete 8:1, die Partie war entschieden.

In der Folge wandelte sich das Spiel mehr zu einer Trainingseinheit, da die Eisadler kaum Widerstand zeigten. Die Ice Aliens hingegen wollten mehr und versuchten durch schöne Kombinationen das Ergebnis zu erhöhen. Das gelang nicht immer, doch am Ende waren es vier weitere Tore, die zum Endstand von 12:1 führten.

Die Gäste unter Trainer Banaszak waren im Vorhinein schwer auszurechnen und Ratingens Trainer Andrej Fuchs hatte sich viele Gedanken gemacht, welche Taktik er gegen diesen Gegner anwenden sollte. Die enttäuschende Vorstellung der Dortmunder zeigte im Nachhinein, dass alle diese Überlegungen überflüssig waren. So stellte Trainer Fuchs für die letzten zehn Spielminuten den Nachwuchstorwart Fabian Artmann zwischen die Pfosten, der das Vertrauen ehrte und keinen Treffer zuließ.

Foto: Ice Aliens