Ice Aliens: Sieg über Neuss

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Ratingen. Die Zuschauerzahlen zeigten das durch die Pandemie ungebrochene Interesse an den Ice Aliens. Obwohl Weihnachten, fanden 235 Zuschauer den Weg an den Sandbach. Sie sahen einen 7:3-Sieg der Ice Aliens gegen den Neusser EV.

Beide Mannschaften waren mit einer recht dünnen Personaldecke unterwegs. Lediglich zehn Neusser Feldspieler standen zwölf Spielern der Gastgeber gegenüber. Der Begegnung ging ein Moment der Stille voraus, in dem beide Teams und die Zuschauer dem Spieler Niclas Kaus gedachten. Der 20-jährige Nachwuchsspieler der Frankfurter Löwen verstarb am 23. Dezember an den Folgen eines Sportunfalls.

Zunächst gingen beide Mannschaften engagiert zu Werk, das Spiel zeigte sich sehr ausgeglichen. Doch schnell entwickelten die Ice Aliens eine leichte Überlegenheit. Schon in der siebten Spielminute setzte Daniel Fischer mit dem 1:0 ein Ausrufezeichen. Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Aber die Ratinger gingen noch vor der ersten Pause durch Stefan Traut wieder in Führung.

Das zweite Drittel präsentierte sich unverändert. Beide Mannschaften hatten ihre Chancen, doch die Torhüter hatten einen guten Tag. Marco Clemens erzielte dennoch in der 25. Minute das 3:1, Joey Menzel stellte nur zwei Minuten später den alten Abstand wieder her. Max Bleyer, der an diesem Tag Mannschaftskapitän war, brauchte nur wenige Sekunden, um auf 4:2 zu erhöhen. Als Felix Wolter in der 36. Minute auf 5:2 erhöhte, schien eine Vorentscheidung gefallen. Neuss konnte aber erneut kontern, kam noch vor der zweiten Pause zum Anschlusstreffer.

Im letzten Abschnitt zeigten beide Teams Verschleißerscheinungen, die sich aber bei den Gästen stärker bemerkbar machten. So war es Max Bleyer mit einem Doppelpack in der 47. und 52. Minute, der den Endstand herstellte. Insgesamt eine solide Leistung der Ice Aliens, die erneut zeigte, dass der Ausfall von Spielern durch die Mannschaft zu kompensieren ist und sie wettbewerbsfähig bleibt. Nicht zuletzt ein Verdienst der guten Nachwuchsarbeit in Ratingen.

Foto: privat