HSS-Schüler laufen für Straßenkinderprojekt

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Lintorf. Die Schüler der katholischen Heinrich-Schmitz-Grundschule (HSS) liefen jetzt für das Straßenkinderprojekt des Kreuzherrenordens in Kinshasa (Kongo). Der Förderverein der Schule hatte beschlossen, den Erlös des Sponsorenlaufes für das Auffanghaus „Centre Mboka Bolingani“ zu spenden. Dort werden ehemalige Straßenkinder von den Ordensmännern betreut.  

Um die Schüler mit den Lebensbedingungen von Kinder im Kongo und der Arbeit im Auffanghaus vertraut zu machen, kamen drei Kreuzherren nach Lintorf. Pater Olivier, der aus dem Kongo stammt und früher das Auffanghaus leitete, erläuterte den Alltag der zwölf Jungen, die zurzeit dort leben.

Auch in der Sonntagsmesse in St. Johannes stand die Situation der Kinder von „Mboka Bolingani“. Zu dieser Messe war Pater Olivier in Begleitung von Kreuzherr Joe Op de Kamp wieder nach Lintorf gekommen. Mit einem afrikanischen Lied begrüßten Kinder der Heinrich-Schmitz-Schule die beiden.

In einer selbst geschriebenen Spielszene stellten die Grundschüler der Gemeinde vor, für welchen guten Zweck sie in diesem Jahr beim Sponsorenlauf ihre Runden drehen würden. So fanden sich am Ende der Messe noch zusätzliche Spender.

Im „Centre Mboka Bolingani“, das die Kreuzherren seit 1994 unterhalten, leben Jungen, die ohne Familie in den Straßen der Millionenstadt Kinshasa gelebt haben. Zur Gewährleistung einer guten Betreuung und mit Blick auf die begrenzten Mittel nehmen die Kreuzherren meist nicht mehr als zwölf Kinder im Zentrum auf.

Fotos: privat

 

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