Horst Brink: Gedicht für Heinz Hülshoff

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Tiefenbroich/Ratingen. An diesem Sonntag wird Ratingens „singender Wirt“ Heinz Hülshoff 70 Jahre alt wird. Aus diesem Anlass hat der Tiefenbroicher Horst Brink für seinen Freund ein kleines Gedicht geschrieben. Das veröffentlichen wir an dieser Stelle gerne. Brink hat für Hülshoff einige Lieder getextet.

Leewe Heinz, zeig mir mal dein Däumchen…
wer mich kennt, der weiß Bescheid, dass ich gern berichte,
keiner ist davor gefeit, dass ich ihm was dichte,
Dir zu Ehren sowieso, schrieb ich ’ne Laudatio,
die ich an Dich richte:

HEINZ „der Dicke“ stadtbekannt, feiert heut‘ ’nen „runden“
und auch ich als Gratulant hab mich eingefunden,
Lieber Heinz – Du Urgestein, lass heut‘ „fünf“ mal grade sein,
sag ich unumwunden.

Manches Ständchen – manches Lied, wird man Dir heut bringen,
keiner weiß was noch geschieht, an verrückten Dingen.
Ratingen, ding Heimatstadt gratuliert – „ich sach dich dat“,
lasst die Gläser klingen.

Dein Charakter – mehr als gut, um es so zu sagen,
ja man mag Dich – absolut – grad in diesen Tagen,
Menschen so mit Herz wie Du, mag ich – und da steh ich zu,
sag Dir’s  mit Behagen.

Braucht man Hilfe – wer ist da – legt schnell zu ’nen Zacken?
Heinz natürlich, aber ja  – Motto: lasst es knacken,
Ärmel hoch und mit viel Mumm , ohne groß Brimborium
hilft er’s anzupacken.

Dank dafür – den mag er nicht, er bleibt stets bescheiden,
nur ein Lächeln im Gesicht, möglichst Rummel meiden.
„Halt d’r Ball flach“  sagt er gern – ER, der Sänger vor dem Herrn,
Widerspruch heißt leiden.

Du bist ehrlich – gradeaus, lässt Dich nicht verbiegen,
liebst die „Musick“ – den Applaus, das wird nicht verschwiegen
und Dein fröhlich off’nes Herz, es bekämpft den Alltagsschmerz,
hilft ihn zu besiegen.

Du tust viel für deine Stadt – Heimat ist Dir heilig,
ja das stimmt, sag ich hier glatt – aber klar, na freilich,
dies nicht zu betonen wär, wirklich dümmlich und nicht fair,
ja fast unverzeihlich…

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