Homberger sammeln fünf Kubikmeter Müll

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Homberg. Am vergangenen Samstag fand der nunmehr 17. Homberger „Dreck- weg-Tag“ statt. Etwa 150 Homberger aller Altersklassen sammelten fast fünf Kubikmeter und in Summe über eine Tonne Müll ein.

Das Wetter meinte es gut mit den Hombergern: Es blieb trocken und zwischendurch war sogar die Sonne zu sehen – beste Voraussetzungen also für die etwa 150 Homberger. Vor allem Familien mit Kindern im Grundschul- und Kindergartenalter umringten ab 10 Uhr den Tisch auf dem Schulhof der Christian-Morgenstern-Schule, an dem die Sammelbezirke ausgesucht werden konnten. Mit von der Partie waren auch jede Menge Helfer, die schon seit vielen Jahren an der Müllsammelaktion teilnehmen, darunter die Mitglieder der Kreisjägerschaft, des TUS Homberg und der Pfadfinder. Der Bezirkspolizeibeamte, Peter Kohl, sicherte die Sammler an Gefahrenpunkten.

Ausgestattet mit Handschuhen, Müllbeuteln, Warnwesten und Greifern machten sich die gut 35 Gruppen daran, das Dorf und die Wege rund um Homberg abzusuchen und zu säubern. Die fleißigen Helfer erfuhren dabei jede Menge Zuspruch: vom Daumen-hoch-Symbol im Vorbeifahren über ein zugerufenes Dankeschön bis hin zu fünf Euro Taschengeld.

Auffällig war, dass der Müll innerhalb des Dorfes weiter zurückgegangen ist, dafür aber wiederum einige illegalen Müllkippen außerhalb gefunden wurden wie am Nottberg. Zu den sperrmüllartigen Fundstücken zählten Kühlschrank, Gasflasche, Autobatterie, Gartenstuhl, Autoreifen und jede Menge Altholz. Unschön ist das erhöhte Abfallvorkommen an den Plätzen, an den regelmäßig Lastwagen parken, wie entlang der Straße Am Rosenbaum oder auf dem LKW-Parkplatz in Oberheide.

Nach der Rückkehr zur Christian-Morgenstern-Schule konnten sich die fleißigen Sammler anschließend kostenlos stärken. Gefördert von Ratinger Firmen konnten den Helfern Getränke, Grillwürstchen, Waffeln sowie Kaffee und Kuchen angeboten werden. Das Spielmobil Felix und der TUS Homberg mit seiner Torwand boten für die kleinen Helfer noch Spielmöglichkeiten auf dem Schulhof an. An der „rollenden Waldschule“ der Kreisjägerschaft Ratingen konnten sich die Besucher darüber hinaus noch über das Ökosystem Wald und Naturschutz informieren.

Sehr zufrieden mit dem Dreck-weg-Tag äußerte sich das Organisationsteam um Markus Ferber, Dominik Franken und Sebastian Reiff. „Homberg ist heute ein gutes Stück sauberer geworden. Vor allem die vielen jungen Helfer machen uns Hoffnung, dass die kommende Generation sorgsamer mit der Natur umgehen wird“, so ihr Fazit.

Beeindruckend war außerdem, dass sich so viele Menschen, Organisationen und Firmen gemeinsam für ihr Dorf engagieren. Und augenscheinlich hat es auch allen Teilnehmern viel Spaß gemacht.

Foto: privat

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