Höseler Rehe werden im Museum versteigert

Werbung

Hösel. Seit Herbst letzten Jahres laufen die Vorbereitungen für das Jubiläum „800 Jahre Hösel“, das in dieser Woche seinen Höhepunkt findet. Das Oberschlesische Landesmuseum ist als kultureller Mittelpunkt des Ortes maßgeblich beteiligt und eingebunden. Dort findet am Samstag, 7. Juli, von 11 bis 17 Uhr der „Höseler Reh-Tag“ als Tag der offenen Tür für die ganze Familie statt. Vieles dreht sich dabei um das Wappentier des Ortes – das Höseler Reh.

Die Chancen, ein einmaliges Kunstwerk zu ersteigern, sind groß: In den letzten Wochen haben verschiedene Höseler Organisationen Reh-Rohlinge kreativ gestaltet. Von dem Erlös werden neue Bänke im Ort aufgestellt.

Nach und nach kommen sie beim Oberschlesischen Landesmuseum zusammen, die prächtig gestalteten Rehe. Die stattliche Anzahl von 30 Rehfiguren wurden an Höseler Einrichtungen, so an die Geschwister Gerhard Stiftung, die Wilhelm-Busch-Schule oder die Kindergärten ausgegeben. Das Ziel war deren individuelle Verzierung. Aus einem weißen Rohling wird so ein prächtig gestaltetes Unikat. Alle Rehe sind nur einmalig zusammen zu sehen: Am Samstag von 11 Uhr bis 12:30 Uhr wird diese „Rehherde“ im Außengelände des Oberschlesischen Landesmuseums, Bahnhofstraße 62, zu bewundern sein.

Bis 12:15 Uhr können für die nummerierten Rehe auch schriftliche Vorgebote abgegeben werden. Die öffentliche Versteigerung der Rehfiguren beginnt um 12:30 Uhr und wird in der ersten Phase bis 13:30 Uhr dauern. Nach einer Pause, die musikalisch durch ein Jazz-Trio gestaltet wird, werden die verbliebenen Rehe ab 14:30 weiter versteigert. Die Bereitstellung der Rehe konnte mit Fördermitteln der Stadt Ratingen erfolgen. Jede Figur hat einen Materialpreis von rund 100 Euro. Die Erlöse der Versteigerung werden komplett zweckgebunden für die Aufstellung von einer oder mehreren Parkbänken in Hösel verwendet. Die Aktion hat also in mehrfacher Hinsicht einen großen Gemeinsinn.

Für das leibliche Wohl mit süßen und herzhaften Leckereien sorgt die Bäckerei Müller.

Dr. Hans Kraft (von links), Britta Marwede-Zaehle, Eliška Hegenscheidt-Nozdrovická. Nicole Mielke, Iris Pakendorf, Regine Walther, Karen Börgmann, Gudrun Althoff, Gerd Hoppe Benedikt Zervosen, Michael Lavista und Peter Thomas (Foto: privat)

Werbung