Hösel feiert eine Woche lang Geburtstag

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Hösel. 2018 feiert Hösel sein 800-jähriges Bestehen. Historischer Hintergrund ist eine Erwähnung der „Curia Hoysele“ im Heberegister des Frauenstiftes Gerresheim, die um das Jahr 1218 datiert ist. Idyllisch von Wald und Feldern umgegeben liegt Hösel zwischen den Großstädten Düsseldorf, Essen, Mülheim und Wuppertal. Durch Hösel verlaufen die Bäche Anger, der Sondersbach und der Dickelsbach. Das Ortswappen, das Hösel 1938 zugeteilt wurde, zeigt eine Ähre, ein rotes Reh und einen Baum. In der kommenden Woche feiert die Waldgemeinde diesen „runden“ Geburtstag mit einer Festwoche.

Ab dem 28. Juni werden 29 historische Motive aus Hösel als großformatige Tafeln an den entsprechenden Stellen präsentiert. Die Fotos stammen aus der Sammlung des Höseler Heimatexperten Helmut Kuwertz. Der Blick auf die Geschichte Hösels macht den Wandel bis zur Gegenwart deutlich. Vergangenheit trifft auf Gegenwart.

Die Festwoche beginnt am Sonntag, 1. Juli, 15 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Empfang in der Adolf-Clarenbach-Kirche, Bahnhofstraße 175. Am Mittwoch, 4. Juli, 19 Uhr findet eine öffentliche Podiumsdiskussion „Was ist Heimat für mich?“ im Haus Oberschlesien, Bahnhofstraße 71, statt.

Am Samstag, 7. Juli, 11 bis 17 Uhr feiert das Oberschlesische Landesmuseum, Bahnhofstraße 62, den „Höseler Rehtag“. Im Mittelpunkt steht als Kreativprojekt „Höseler Reh“. Das Wappentier des Stadtteils, das als Bronzeskulptur im Kreisverehr steht, wurde von Fritz Rupprecht Mathieu geschaffen. Es wird unter anderen eine Rehauktion geben.

Am Sonntag, 8. Juli, 11 Uhr lädt der Kulturkreis Hösel zu einem Jazz-Konzert im Landhotel Krummenweg, Krummenweg 1. Um 15 Uhr wird im Landesmuseum die Sonderausstellung „Schaukelpferd und Zinnsoldaten. Kindheit und Jugend in Schlesien“ eröffnet.

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