Heimatverein unterstützt Allwetterbad-Geburtstag

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Lintorf. Die Ratinger Bäder haben sich für die Vorbereitungen auf den zehnten Geburtstag des Allwetterbades Unterstützung vom Verein Lintorfer Heimatfreunde (VLH) geholt. Die Heimatkundler recherchieren für die bevorstehende Jubiläumsfeier am 1. August die Entstehungsgeschichte der Lintorfer Schwimmbäder. Außerdem wird der Verein sein umfassendes Fotoarchiv öffnen. Somit bekommen die Jubiläumsgäste viele Aufnahmen aus den frühen 60er und 70er Jahren zu sehen, die rund um die Bäder entstanden und zu einem Großteil noch nie öffentlich gezeigt worden sind.

„Schon vor rund 50 Jahren haben sich in Lintorf Kinder und Erwachsene in den Schwimmbecken getummelt“, sagt Dietmar Falhs vom Heimatverein. „Damals war natürlich noch alles viel kleiner und pragmatischer, aber genauso wie heute ist das Schwimmangebot ein wichtiger Teil im Leben der Bewohner der damaligen Angerland-Gemeinde gewesen.“

Die allererste „Kleinschwimmhalle“ wurde 1967 in Lintorf eröffnet. 1,8 Millionen D-Mark hatte sich die Gemeinde den Bau des Schwimmbades kosten lassen. Die Schwimmhalle war damals sehnsüchtig von der Bevölkerung und speziell von Schulen und Vereinen erwartet worden. Zwei Jahre später wurde auch das erste Freibad gebaut. Begleitet hat diese Projekte der Fotoreporter Rainer Klöckner, dessen fotografischer Nachlass heute im Stadtarchiv Ratingen zu finden ist.

„Extra für das Jubiläum unseres Allwetterbades haben uns die Archivare des Stadtarchivs diese Aufnahmen zur Verfügung gestellt“, freut sich Bettina Ferber vom Bäder-Marketing. Die Heimatfreunde haben sich außerdem umfangreich mit der Geschichte der einzelnen Fotos auseinandergesetzt und beantworten den Jubiläumsbesuchern gerne ihre Fragen zu den festgehaltenen Ereignissen. Ergänzt werden Bilder aus dem Stadtarchiv mit den Aufnahmen des Lintorfer Fotografen Gustav Schröder und mit weiteren Fotos des Heimatvereins, die in den vergangenen Jahrzenten in den Bädern gemacht worden sind.

Ein weiterer Bild-Schwerpunkt liegt auch auf den zurückliegenden zehn Jahren. Nachdem das Hallen- und Freibad Lintorf 2004 von den Stadtwerken Ratingen übernommen wurde, wurden die Bäder schließlich dem veränderten Freizeitverhalten der Besucher angepasst. „In den 90er Jahren entging das Freibad nur knapp der Schließung“, sagt Bäder-Chefin Cornelia Schween. „Um das lokale Schwimmangebot zu erhalten, brauchten wir also unbedingt ein ganzheitliches Schwimmbadkonzept, das die Ratinger durch ein modernes Design, eine zeitgemäße Ausstattung und abwechslungsreiche Angebote überzeugt.“

Aus diesem Grund schlossen die Stadtwerke das alte Freibad und bauten für etwa sieben Millionen Euro das heutige Allwetterbad in der Jahnstraße, das am 1. August 2006 erstmals seine Türen öffnete. Seitdem haben es mehr als 2,5 Millionen Bade- und Saunagästen genutzt. Die alte Schwimmhalle steht seit der Eröffnung des Allwetterbades ausschließlich den Ratinger Schulen und Vereinen zur Verfügung.

Foto: VLH

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