Hasch-Muffins: sechs Personen im Krankenhaus

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Langenfeld. In der Nacht zu Montag, 14. Dezember, mussten Rettungskräfte der Feuerwehr sowie die Polizei zu einem Einsatz in ein Lanhabgenfelder Wohngebiet an der Goethestraße ausrücken. Mehrere Personen sollten eine Drogenvergiftung durch den Verzehr von Hasch-Muffins erlitten hatten sollen.

Gegen 1:15 Uhr meldete sich ein 36-jähriger Langenfelder telefonisch bei der Rettungsleitstelle. Der Mann gab an, er und seine Freunde hätten selbst gebackenen “Cannabis-Kuchen” gegessen, nun gehe es ihm und seinen Freunden so schlecht, dass sie ärztliche Behandlung benötigten.

Als Sanitäter der Feuerwehr und Polizisten an der Wohnung in dem Mehrfamilienhaus an der Goethestraße erschienen, trafen sie auf drei Männer und drei Frauen im Alter zwischen 28 und 64 Jahren. Einige von ihnen schrien zusammenhangslos herum oder lagen benommen auf einem Sofa. An mehreren Stellen in der Wohnung lag Erbrochenes auf dem Boden.

Die Rettungskräfte übernahmen sofort die Versorgung. Die sechs Personen wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Zwei von ihnen konnten die Krankenhäuser nach einer ambulanten Behandlung bereits in der Nacht wieder verlassen. Bei vier der Personen stellte sich die Drogenvergiftung jedoch als derart stark dar, dass sie im Krankenhaus bleiben mussten.

Währenddessen übernahm die Polizei erste Ermittlungen. Dabei stellte sich heraus, dass der 37-jährige Wohnungsinhaber Muffins gebacken hatte, in welche er Cannabis eingebacken hatte. Ein Urintest bei ihm verlief positiv auf THC. Drogen wurden in seiner Wohnung allerdings nicht sichergestellt.

Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen den Wohnungsinhaber ein.

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