Hans-Josef Rosendahl König des Prinz-Eugen-Corps

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Lintorf. Am Samstag haben die Schützen des Prinz-Eugen-Corps ihre neuen Majestäten ermittelt. Neuer König der Formation der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Lintorf 1464 ist Hans-Josef Rosendahl. Peter-Helmut und Bärbel Laufs erhielten einen Blumenstrauße, da sie vor 50 Jahren Königspaar des Prinz-Eugen-Corps waren. Oberst Achim Schultz gratulierte dem neuen König im Namen der Bruderschaft.

Auf dem Beeker Hof, der schon seit 1959 viele Male Veranstaltungsstätte für das Lintorfer Corps gewesen war, trafen sich die Schützen bereits am Vormittag. Schließlich mussten pünktlich zum Anpfiff des Fußballländerspiels alle Titel vergeben sein.

„Wir sind froh, dass Deutschland erst um 20 Uhr spielt. Ansonsten wären sicher viele Gäste nicht zu unserem Königsschießen gekommen. Ein Länderspiel bei einer WM lockt viele Fans zum Public Viewing oder vor den eigenen Fernseher“, so Joachim Wehmeyer, Vorsitzender des Prinz-Eugen-Corps. „Wir sind sehr zufrieden, dass wir viele Gäste aus Lintorf und Umgebung begrüßen konnten, und so zusammen mit unseren Kameraden und Familien, einem spannenden Schießwettbewerb erleben durften!“

Am Ende hatte Hans-Josef Rosendahl das schärfste Auge und die sicherste Hand. Bereits im zweiten Durchgang traf er die Königsscheibe mit einem gekonnten Schuss und lies seinen Corps-Kameraden keine Chance auf die Königswürde. Zu seiner Königin wählte er, wie in den Jahren 1963 und 2011, seine Frau Marianne.

Eine besondere Überraschung gab es für Peter-Helmut Laufs und Gattin Bärbel, als Joachim Wehmeyer beiden zum „Goldenen Königspaar“ mit einem Blumengruß gratulierte. Im Jahr 1968 wurde Peter-Helmut Laufs König des Prinz-Eugen-Corps. Zu seiner Königin wählte 1968 seine damalige Freundin Bärbel. Dies war ein gutes Omen, denn beide heirateten vier Jahre später. „Es ist immer etwas besonderes, wenn man zu einem 50-jährigen Jubiläum gratulieren kann. Wir möchten damit den früheren Majestäten unsere Wertschätzung erweisen und für das Engagement danken“, erklärt Joachim Wehmeyer.

Foto: privat

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