Gutachter meint: Westbahn lohnt sich!

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Lintorf/Gelsenkirchen. Der Gutachter präsentierte jetzt beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen allen am Projekt „Ratinger Weststrecke“ beteiligten Kooperationspartnern – den Städten Duisburg, Düsseldorf und Ratingen sowie dem Kreis Mettmann – die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie. Nach Ansicht der Gutachter lohnt es sich, die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen zur Reaktivierung der Strecke umzusetzen. Auch ein späterer Betrieb mit Fahrzeugen des Schienenpersonennahverkehrs ist volkswirtschaftlich sinnvoll.

Zudem bewerteten die Gutachter das Projekt als ein baulich machbares sowie finanzierbares Vorhaben, das neben dem verkehrlichen Nutzen einen wesentlichen Beitrag leisten kann, weiteren Verkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Verbunden mit den Zielen der Kooperationspartner ist das Projekt ein positives Beispiel für ein „ganzheitliches Denken“ von Siedlungsentwicklung und Mobilität.“

Der Gutachter präsentierte vier verschiedene Planfälle, die allesamt einen positiven Kosten-Nutzen-Indikator aufweisen. Um ÖPNV-Investitionsvorhaben wie die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke mit Fördermitteln nach dem ÖPNV-Gesetz NRW bezuschussen zu können, ist eine positive Kosten-Nutzen-Bewertung Voraussetzung. Ein solches positives Ergebnis liegt vor, wenn der Kosten-Nutzen-Indikator über einem Wert von 1,0 liegt.

Aufgrund der positiven Untersuchungsergebnisse werden die Partner das Projekt weiterverfolgen und haben gemeinsam deutlich bekundet, dass sie die weitere Projektentwicklung schnell und mit Nachdruck verfolgen werden. In einem nächsten Schritt werden dazu die Ergebnisse im Detail ausgewertet und die weitere Vorgehensweise zwischen allen Beteiligten abgestimmt.

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