Grundschüler laufen für Schüler in Kenia

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Lintorf/Breitscheid. „Mit einem Wohltätigkeitslauf können wir besonders viel Gutes tun“, sagt Irmel Hinssen von der Kenia-Hilfe. In diesem Jahr waren es gleich zwei Grundschulen, die ihre Schüler für den guten Zweck laufen ließen: die Matthias-Claudius-Schule aus Breitscheid und die Lintorfer Johann-Peter-Melchior-Schule. Letztere nennt sich stolz Partnerschule der Ratinga School in Kenia und fördert ein Patenkind namens Jane, mit dem die Viertklässler auf Englisch in Briefkontakt stehen.

Vor dem Lauf kommt die Kenia-Hilfe in die Schule und erzählt mit Hilfe von vielen Fotos von ihren Projekten. „Jetzt wissen wir, wofür wir laufen!“ Das ist meist die Reaktion der Schüler.

Seit 2011 gibt es ein Großprojekt: die Ratinga School und ihre Schüler. 416 Kinder besuchen die Schule. Obwohl Irmel Hinssen und Doris Jacobs beim Schulträger durchsetzten, dass der Schulbesuch besonders günstig ist, können viele Eltern die 330 Euro jährlich für den Schulbesuch, die medizinische Versorgung und eine warme Mahlzeit täglich nicht bezahlen. So entstand die Idee der Patenschaften. Rund 150 Kindern wird der Schulbesuch von meist Ratinger Paten ermöglicht.

Beide Grundschulen überreichten in einer liebevoll gestalteten Feier im Kreise aller Schüler einen Scheck über den erwanderten Betrag. „Wir benutzen das Geld für die Übernahme von Patenschaften, denn der Bedarf ist groß“, freut sich Doris Jacobs von der Kenia-Hilfe. Außerdem ist den Lehrern beider Schulen wichtig, dass ihre Schüler schon früh lernen, sich sozial zu engagieren für Kinder, denen es nicht so gut geht wie ihnen.

Archivbild

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