Grüne: Radtourismus fördern

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Ratingen. „Die Vorteile liegen auf der Hand,“ sagt Hermann Pöhling, grüner Fraktionsvorsitzender. „Kreis und Kommunen hätten ein hervorragendes Instrument mit einem breiten Angebot für den Radtourismus. Damit könnten Kleine- und Mittelständische Unternehmen (KMU) intensiv gefördert werden.“  Das überregionale und ausgefeilte und nach seiner bald kommenden Aktualisierung mehrsprachige (D, GB, NL) Portal der Radregion Rheinland zu nutzen, würde Kreis und Kommunen letztich sogar Kosten ersparen.

„Nach langen Jahren des Bemühens von Grüner Seite aus beschloss der Kreistag im November 2018, im Kreis Mettmann ein Knotenpunktsystem flächendeckend einzuführen“, sagt Felix Gorris, grünes Kreistagsmitglied. Dabei handelt es sich um die Ausschilderung von Radwegen mit zusätzlichen Nummern an markanten Kreuzungen. Dies erleichtert Radfahrern die Orientierung.

Die Radregion unterstützt die teilnehmenden Kreise und Kommunen mit Marketingaktivitäten, wie einer sehr informativen Internetseite mit Tourenvorschlägen, Radmietmöglichkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten und Gastronomie. Wichtig, denn nach der ADFC-Reiseanalyse 2019 recherchieren Radreisende zumeist im Netz, vor der Reise und unterwegs. Für unterwegs bietet die Radregion ihre App „QuoRadis“ an. Sie dient der Navigation nach dem Knotenpunktsystem und hat zusätzlich die Funktion, Sehenswürdigkeiten zu erklären.

Die Stadt gehört zur Touristikmarke Neanderland und damit in den Bereich des Panoramaradweges und der Niederbergbahn. Doch hier gibt es weitere Ziele mit touristischer Bedeutung, das Angertal, den Blauen See und das Ratinger Stadtzentrum. Aus grüner Sicht ist es sinnvoll, sich als Stadt Ratingen für eine Mitgliedschaft des Kreises in der Radregion Rheinland einzusetzen.

Der Schwerpunkt der Radregion liegt dabei auf dem fairen Tourismus mit dem Fahrrad. Tourenradelnde, aktive Familien, Paare, Gruppen und anspruchsvolle Genießer werden als Zielgruppe definiert. Alle Zielgruppen eint eine Gemeinsamkeit: Sie wollen Qualität. Hier setzt die Radregion Rheinland e.V. an.

Foto: privat

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