Grüne: Radschnellweg-„Geh-Spräch“

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Ratingen/Düsseldorf. Die Grünen aus Ratingen und Düsseldorf laden am Dienstag, 1. September, 17 Uhr zum „Geh-Spräch“ mit dem Ratinger Bürgermeisterkandidaten Martin Tönnes (Foto) und dem Düsseldorfer Oberbürgermeister-Kandidaten Stefan Engstfeld ein. Sie wollen über den Radschnellweg von Ratingen nach Düsseldorf sprechen. Treffpunkt ist an der Straße Zur Spiegelglasfabrik gegenüber Lidl.

Mit dem Fahrrad schnell und sicher zur Arbeit oder zur Universität und wieder zurück, das sollen Radschnellwege ermöglichen. Seit langem ist eine solche Schnellverbindung von Ratingen nach Düsseldorf in der Diskussion, doch man kommt noch nicht einmal in eine Planungsphase.

Dabei besteht hierfür ein großer Bedarf: 13.000 Pendler fahren von Ratingen nach Düsseldorf und zurück, weitere 6000 von Düsseldorf nach Ratingen und zurück. Ratingen ist eine Einpendlerstadt, wochentags leben und arbeiten über 100.000 Menschen in Ratingen.

Der Elektromobilität auf zwei Rädern gehört in diesem Ballungsraum die Zukunft. Den Innovationen bei den Fahrrädern mit Elektroantrieb muss jetzt die Innovation bei der Infrastruktur mit Radschnellwegen folgen, sagen die Grünen. Hier ist in Zukunft ein angebotsorientierter Ausbau notwendig.

Die beiden Grünen-Kandidaten aus Düsseldorf und aus Ratingen wollen hier städteübergreifend aktiv werden. Doch wo soll ein Radschnellweg von Ratingen bis Düsseldorf lang führen?

Der Ratinger Bürgermeisterkandidat Martin Tönnes sieht gerade im Neubaugebiet des Felderhofs II die große Zukunftschance, ein neu entstehendes Wohn- und Gewerbegebiet direkt an einen Radschnellweg anzubinden und dann weiter nach Düsseldorf und Ratingen zu führen. In Ratingen kann ein Stadtteil entstehen, in dem die Zukunft bei der Mobilität von Anfang an mit gebaut wird. 

Martin Tönnes (Foto: privat)

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