Grüne: Frühzeitig für Westbahnprojekt planen!

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Ratingen/Lintorf. „Butter bei die Fische“ fordern die Ratinger Grünen für das Westbahnprojekt. Sie beziehen sich auf die für den Landeswettbewerb StadtLand.NRW vereinbarte Zusammenarbeit der Stadt Ratingen mit Duisburg, Düsseldorf, Krefeld, Meerbusch und dem Kreis Mettmann. Dieser Verbund mit dem wohlklingenden Namen RegioNetzWerk hat bereits die zweite Phase des Wettbewerbs um Landesfördermittel erreicht. Das Leuchtturmprojekt ist dabei die angestrebte Reaktivierung der Westbahnstrecke.

Hier wollen die Grünen Rahmenpläne für die Umgebung der drei Ratinger Haltepunkte in Lintorf, Tiefenbroich und West durch die Verwaltung erarbeiten lassen. Christian Otto, grüner Fraktionssprecher für Stadtentwicklung erläutert: „Ein städtebaulicher Rahmenplan kann die Entwicklungen der Funktionen Wohnen, Arbeit, Verkehr und Freizeit in einer für Bürgerinnen und Bürger lesbaren Form darstellen.“ So ließen sich Bushaltestellen, Parkplätze für Auto und Fahrrad, Trassenverlauf eines Radschnellweges sowie Entwicklungsflächen für geförderten Wohnungsbau einarbeiten. Dem hohen Siedlungsdruck im Bestand und bei Neubauflächen ließe sich nur durch eine interkommunale städtebauliche Entwicklung begegnen, ergänzt Otto.

„Bei der Auftaktveranstaltung zum RegioNetzWerk am 10. Februar konnte man an den städtebaulichen Entwürfen und Rahmenplänen aus Duisburg bereits zukünftige Entwicklungen auch im Hinblick auf Kapazitäten, Verkehrsmengen und sozialen Infrastrukturen ablesen“, sagt Siegfried Aring, grüner sachkundiger Bürger im Bezirksausschuss Mitte und früherer Ratinger Stadtplaner. 

Das Westbahnprojekt müsse auch von Ratinger Seite einen frühzeitigen planerischen Anschub bekommen, sind die beiden Grüne überzeugt.

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