Große Retrospektive des Fauvisten Rik Wouters

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Brüssel. Rik Wouters (1882-1916) gilt als wichtigster Protagonist des Brabanter Fauvismus. Die Stilrichtung wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Frankreich ins Leben gerufen und dort zunächst von Henri Matisse, André Derain und Maurice de Vlaminck vorangetrieben. Mit einer groß angelegten Retrospektive rücken die Königlichen Museen für die Schönen Künste in Brüssel den viel zu früh verstorbenen Wouters nun in die Nähe der drei großen Meister. Für die Ausstellung können die Kuratoren vom 10. März bis zum 2. Juli auch auf Leihgaben renommierter Ausstellungshäuser aus aller Welt sowie aus Privatsammlungen zurückgreifen.

Die Bildsprache Wouters’ fällt dem heutigen Betrachter vor allem durch ihre farbliche Opulenz und ihre anrührenden Sujets auf. Als die Wertschätzung durch seine Zeitgenossen einen vorläufigen Höhepunkt erreicht hatte, brach 1914 der Erste Weltkrieg aus. Wenig später erlag Wouters einem Krebsleiden. Immerhin konnte er seine erste Soloausstellung in Amsterdam noch miterleben.

www.fine-arts-museum.be

Rik Wouters, „La Dame en bleu devant la glace“ (1914), Ausschnitt
Musées Royaux des Beaux-Arts de Belgique, © MRBAB / Foto : J. Geleyns / Ro scan

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