Grillo-Theater: Der Tod steht vor der Türe

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Essen. Man stelle sich vor, es klingelt an der Tür und davor steht ein Mann: „Guten Tag. Ich bin der Tod, und Sie müssen jetzt mitkommen. Sie haben noch drei Minuten Zeit, um über alles nachzudenken.“ – Das ist die ungewöhnliche Ausgangssituation in Thees Uhlmanns Roman „Sophia, der Tod und ich“. Das viel beachtete Debüt des Sängers der deutschsprachigen Indie-Rock-Band „Tomte“ aus Hamburg, das schon kurz nach seinem Erscheinen zum Bestseller avancierte, kommt am Freitag, 3. März, 19:30 Uhr im Grillo-Theater in einer Bühnenfassung von Regisseur Tilman Gersch und Dramaturgin Jana Zipse zur Uraufführung. Karten kosten zwischen 14 und 37 Euro.

Uhlmann erzählt von einer ungewöhnlichen Reisegruppe und ihrer Fahrt quer durch Deutschland. Denn dieser Road Trip ist geprägt von skurrilen Momenten und von der tollpatschigen Naivität, mit der sich der Tod für die Welt der Lebenden begeistert. Es ist aber auch eine Reise durch das Leben eines Singles Ende Dreißig, der täglich eine Postkarte für seinen Sohn zeichnet und Zuflucht im Fußball sucht, bis sich sein ganzes Leben im Angesicht des Sensenmannes plötzlich noch einmal verdichtet.

Regie führt Tilman Gersch, der seit 2015 Intendant an den Pfalzbau Bühnen Ludwigshafen ist. Am Schauspiel Essen brachte er bereits die Uraufführung des „Stück auf!“-Siegerstückes 2013 „Eine Blume als Gegenwehr“ von Katja Wachter auf die Bühne.

Es spielen Stefan Diekmann, Ingrid Domann, Jan Pröhl, Stephanie Schönfeld und Jens Winterstein sowie die Kinderstatisten Aron Gergely und Max Wagner.

Weitere Vorstellungen sind 11. und 22. März, 8., 9. und 21. April im Grillo-Theater.

Kartenvorverkauf: Telefon 0201/81 22-200, oder online unter www.schauspiel-essen.de

Stefan Diekmann (Foto: Albi Fouché)

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