Gespräch mit Komponist Schlingensiepen

Werbung

Düsseldorf. Gast des nächsten Interviews mit einer Persönlichkeit des Düsseldorfer Musiklebens in der Reihe „Musik im Gespräch“ wird Komponist und Dirigent Mark-Andreas Schlingensiepen. Das Gespräch am Dienstag, 30. Mai, um 20 Uhr in der Musikbibliothek der Zentralbibliothek, Bertha-von-Suttner-Platz 1, führt Professor Hartwig Frankenberg, Herausgeber und Redakteur des „Konzertkalenders in+um Düsseldorf“. Die musikalische Umrahmung des Abends übernimmt Grzegorz Stopa, Professor für Akkordeon an der Hochschule für Musik in Detmold. Der Eintritt ist kostenlos.

Mark-Andreas Schlingensiepen studierte in Düsseldorf bei Max-Martin Stein (Klavier) und Wolfgang Trommer (Dirigieren). Als Dirigent und Komponist leitet er seit über 30 Jahren das „notabu.ensemble neue musik“, mit dem er unter anderem regelmäßig in der Tonhallen-Konzertreihe „Na hör’n Sie mal“ auftritt. Er hat mit zahlreichen Orchestern in ganz Europa zusammengearbeitet und weltweit Konzerte gespielt. Neben der zeitgenössischen Musik, die zur Zusammenarbeit mit Friedrich Cerha, Heinz Holliger, Manfred Trojahn und anderen führte, ist ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit die Live-Musik zu Stummfilmen. Schlingensiepen schrieb zum Beispiel Partituren zu „Panzerkreuzer Potemkin“, „Berlin – Die Sinfonie der Großstadt“, „Faust – Eine deutsche Volkssage“, die entweder auf Klavierauszügen der Originalmusik basieren oder neue Ansätze verfolgen. Auch komponierte er kammermusikalische Werke, wie etwa „Totentanz“, nach einer Bilderwand von Felix Seiler.

Werbung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.