Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945

Werbung

Duisburg. Manfred Schmitz-Berg, ehemaliger Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, hält am Montag, 12. März, um 20 Uhr in der VHS im Stadtfenster an der Steinschen Gasse 26 einen Vortrag zur Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945. Der Eintritt ist frei.

Die Terrorherrschaft der Nazis hat zu millionenfachem im Namen des Staates begangenem Unrecht geführt. Verfolgte aus fast allen Ländern Europas, wenn sie denn mit dem Leben davonkamen, hatten oft lebenslange schwerste körperliche und seelische Beeinträchtigungen zu ertragen. Und wer an Leib und Leben verschont blieb, sah seine wirtschaftliche Existenz vernichtet oder sein Vermögen entzogen.

Wie der größere der beiden deutschen Nachfolgestaaten – der Rechtsstaat Bundesrepublik – ab Wiedererlangung der staatlichen Handlungsfähigkeit rund viereinhalb Jahre nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches mit den Opfern und Geschädigten der Naziherrschaft umgegangen ist, ob es für alle oder wenigstens die meisten Betroffenen eine „Wiedergutmachung“ gegeben hat oder wenigstens der Versuch, angemessenen Ersatz für an Leib, Seele und Vermögen erlittenen Schaden zu leisten, reflektiert Manfred Schmitz-Berg in seinem Vortrag. Neben den wichtigsten historischen Fakten werden exemplarisch einige Entschädigungsfälle näher vorgestellt.

Foto: privat

Werbung

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.